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Im Kofferraum gefangen: Bienenschwarm folgt Königin - egal, wohin es geht

Bienen sind sehr treue Tiere, für ihre Königin tun sie alles: Und wenn das Oberhaupt des Schwarms versehentlich in eine Kofferraum eingeschlossen wird, kommt Rest einfach mit. Das Resultat: eine kuriose Auto-Belagerung.

Ein Bienenschwarm auf einem Auto

Der Mitsubishi wurde von einem Bienenschwarm belagert - die Königin war im Inneren gefangen

Im Örtchen Haverfordwest im britischen Wales geht es eigentlich sehr ruhig zu. Bis die Stille am vergangenen Sonntag durch das monotone Summen eines ganzen Bienenschwarms gestört wurde. Auf einem zentralen Platz von Haverfordwest stand ein Mitsubishi, auf dessen Kofferraumdeckel sich ein ganzer Bienenschwarm niedergelassenen hatte. Die ungewöhnlichen Besucher hielten dann das beschauliche Haverfordwest einige Stunden auf Trab.

Was war geschehen? Der zur Hilfe gerufene Hobby-Imker Roger Burns sagte der britischen Zeitung "Metro": "Wir glauben, die Bienenkönigin wurde von etwas in dem Auto angelockt, vielleicht etwas Süßem - dann muss sie in eine Ritze am hinteren Scheibenwischer gelangt sein oder in das Scharnier." Am nächsten Tag hatten sich tausende Bienen auf dem Gefährt versammelt.

"Der Besitzer muss wohl etwas Angst gehabt haben"

Auch der Waldaufseher Tom Moses entdeckte den Schwarm auf dem Auto, als er daran vorbeifuhr. Der britischen Lokalzeitung "Western Telegraph" sagte Moses: "Als Waldaufseher bin mir der Wichtigkeit von Bienen (…) bewusst, also wollte ich helfen." Moses habe dann Roger Burns informiert, der mit einer Box und einem Imker-Hut vorbeikam. Doch noch waren die Bienen nicht gebändigt: Moses berichtet, dass der Schwarm begann, in die Box auf dem Auto zu krabbeln, doch ein Windstoß holte die Kiste vom Autodach und alle Bienen schwärmten wieder aus. "Man kann sagen, dass ich mehrfach gestochen wurde", so Moses.

Bienenschwarm auf Auto


Die Bienenkönigin sei laut Burns dann wieder aus der offenen Box in die Ritze geflohen. Burns übergab zu diesem Zeitpunkt an einen Kollegen, doch kurz darauf sei der Halter des Wagens zurückgekehrt und davongefahren - offenbar ohne zu wissen, dass die Bienenkönigin noch im Kofferraum war. "Der Besitzer muss wohl etwas Angst gehabt haben", mutmaßte Burns gegenüber "Metro". Zurück blieben tausende führerlose Bienen - Burns habe jedoch gehört, "dass Auto wurde am nächsten Tag wieder gesichtet - mit Schwarm auf dem Kofferraum."

amt
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.