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EHEC-Keime: Darmbakterium mit gefährlichen Folgen

Dutzende Menschen haben sich in Deutschland mit dem lebensgefährlichen Darmkeim EHEC infiziert. Ungewöhnlich daran: Auch Erwachsene leiden an den Symptomen, der Ausbruch ist ungewöhnlich stark. Vor allem Frauen sind betroffen. Was wir bis jetzt über EHEC-Keime wissen.

EHEC-Keime sind eine besonders gefährliche Form des Darmbakteriums Escherichia coli. Eine EHEC-Infektion kann symptomlos verlaufen, aber auch Durchfälle auslösen. Diese können blutig sein. Weitere Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und zunehmende Bauchschmerzen. Die EHEC-Gifte führen bei schweren Verläufen zu Blutarmut, Gefäßschäden und schädigen die Nieren. Mediziner sprechen dann vom hämolytisch-urämischen Syndrom, kurz HUS.

Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) sieht Hinweise dafür, dass sich die Keime über rohes, ungewaschenes Gemüse ausgebreitet haben. Solche Lebensmittel können durch den Dung von Nutztieren oder den Kot wildlebender Tiere verunreinigt werden. Empfohlen wird bei der Verarbeitung von Gemüse auf gute Küchenhygiene zu achten sowie Bretter und Messer gründlich zu reinigen.

Natürliches Reservoir der Bakterien ist der Darm von Wiederkäuern, speziell von Rindern. Die Keime können durch direkten Kontakt mit Tieren, aber auch durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln - zum Beispiel Rindfleisch oder Rohmilch - übertragen werden. Eine Infektion von Mensch zu Mensch ist ebenfalls möglich. Die Bakterien werden mit dem Stuhl ausgeschieden und finden sich bei schlechter Hygiene zum Beispiel auf Händen oder Spielzeug wieder.

Bislang haben sich bundesweit mehr als 80 Menschen mit den Keimen angesteckt; Frauen sind besonders betroffen. EHEC-Keime treten in Deutschland immer wieder auf. Das RKI hat seit Einführung der Meldepflicht 2001 bundesweit jährlich zwischen 800 und 1200 EHEC-Erkrankungen registriert, die aber oft einen leichteren Verlauf nahmen. Besonders verwundert die Experten bei diesem Ausbruch auch, dass diesmal vor allem Erwachsene schwer erkranken, normalerweise haben eher Kinder starke Symptome.

liri/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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