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Messung des Deutschen Wetterdienstes: Einer der sonnigsten Winter seit 1951

Der deutsche Wetterdienst misst 210 Sonnenstunden und bescheinigt einen der wärmsten Winter seit 66 Jahren.

Sonnenuntergang bei Winter Wetter an der Hamburger Elber

Winterwetter an der Elbe in Hamburg

Mit großen Schritten geht es dem Frühling entgegen und so schlimm war der Winter gar nicht: Er ließ sich mit viel Sonne und wenig Regen ziemlich gut aushalten. Das meint auch der Deutsche Wetterdienst (DWD): In den Wintermonaten sei es "außergewöhnlich trocken, sehr sonnenscheinreich" und "etwas zu mild" gewesen. Kaltes, aber sonniges Winterwetter gab es demnach vor allem im Süden Deutschlands.

Im Winter 2016/17 lag die Durchschnittstemperatur bei 0,9 Grad Celsius. Am tiefsten sank die Temperatur am 7. Januar in Reit im Winkl mit minus 26,3 Grad Celsius. Ab Mitte Februar wurde es in Deutschland deutlich milder. Besonders im Süden war es teilweise frühlingshaft warm: Die höchsten Temperaturen wurden am 23. Februar in Rosenheim und Simbach am Inn mit jeweils 21,5 Grad Celsius gemessen.

Viele Sonnenstunden im Winter 2016/17

In den vergangenen Monaten erlebte Deutschland mit 210 Sonnenstunden einen der sonnigsten Winter seit Beginn der flächendeckenden Messungen im Jahr 1951. Im Süden von Bayern und Baden-Württemberg schien die Sonne dabei sogar teils mehr als 350 Stunden, in Schleswig-Holstein waren es dagegen örtlich weniger als 125 Stunden.

Der Winter war auch ungewöhnlich trocken. Mit 115 Litern pro Quadratmeter wurden nur 64 Prozent des Solls von 181 Litern pro Quadratmeter erreicht. Erst ab Mitte Februar gab es mehr Regen.

sve / AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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