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Entführung im Jemen: Kidnapper sind angeblich identifiziert

In das Geiseldrama in Jemen kommt offenbar Bewegung. Sicherheitskräfte haben Medienberichten zufolge zwei Haupttäter identifiziert, die hinter der Entführung stecken sollen. Auch die Region, in der die Männer sich derzeit aufhalten, soll den Behörden bekannt sein.

Die Sicherheitskräfte im Jemen haben im dem blutigen Geiseldrama um eine Gruppe verschleppter Deutscher angeblich zwei Hauptverdächtige identifiziert. Das berichtete die regierungsnahe Zeitung "Al-Thawra" am Freitag unter Berufung auf Angehörige der Sicherheitskräfte in der Provinz Saada.

Nach den Verdächtigen, die namentlich bekannt seien, werde nun gesucht, hieß es. Die Behörden wüssten auch, in welcher Region sich die beiden Männer derzeit aufhielten. Von der fünfköpfigen Familie aus Sachsen und dem britischen Ingenieur fehlt bislang jede Spur. Sie sind seit dem Überfall der Entführer vom Freitag vergangener Woche verschollen.

Drei Frauen, zwei deutsche Pflegehelferinnen und eine südkoreanische Lehrerin, waren von den Entführern wohl schon kurz nach der Geiselnahme erschossen worden. Ein Arzt, der die Leichen gesehen hat, sagte der Zeitung "Yemen Times", die Frauen, die am Montag tot in einem Flusstal gefunden worden waren, seien bereits drei Tage zuvor getötet worden.

Unterdessen ist auch die zweite deutsche tote Geisel eindeutig identifiziert worden. Das teilte Außenamtssprecher Jens Plötner am Freitag in Berlin mit. Damit steht fest, dass es sich bei den beiden Frauen um die Lemgoer Bibelschülerinnen Rita S. und Anita G. handelt.

Der Leichnam der Südkoreanerin Eom Young Sun ist am Freitag in ihr Heimatland übergeführt worden. Die sterblichen Überreste seien von ihrem Vater und ihrer Schwester aus dem Jemen geholt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap. Am Sonntag soll die Tote in ihrem Heimatort Suwon in der Nähe von Seoul bestattet werden.

DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.