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Entwurf für Eisbär-Denkmal vorgestellt Noch 5000 Euro bis zum träumenden Knut

Es soll ein Denkmal zum Anfassen werden und an den im März verendeten Eisbärstar Knut erinnern. Am Dienstag präsentierte die Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin den Entwurf für die geplante Bronze-Plastik, die am Bärenfelsen aufgestellt werden soll.

Noch 5000 Euro fehlen, dann bekommt der Eisbär Knut ein bleibendes Denkmal: Wie die zuständige Zoo-Fördergemeinschaft am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Entwurfs mitteilte, sammelte sie bislang 10.000 der veranschlagten 15.000 Euro an Spenden, um "Knut - der Träumer" in die Tat umzusetzen. Das etwa einen Meter große Denkmal aus Bronze und weißem Granit soll in der ersten Jahreshälfte geschaffen werden und dann im Berliner Zoo stehen.

Das am Dienstag zunächst als Modell präsentierte Denkmal des aus der Ukraine stammenden Bildhauers Josef Tabachnyk zeigt einen Bären, der scheinbar sinnend über zwei Steinen liegt. Eine Jury hatte diesen träumenden Eisbären aus mehr als 40 Vorschlägen ausgewählt. "Knut wird in den Herzen vieler Besucher weiterleben", erklärte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Thomas Ziolko. "Dennoch gilt es, mit dem Denkmal etwas Bleibendes für kommende Generationen zu schaffen, damit die Einzigartigkeit dieser Tierpersönlichkeit erhalten bleibt."

Vor den Augen der Zoobesucher verendet

Knut war im März 2011 in Folge einer Gehirnentzündung vor den Augen zahlreicher Beobachter ins Wasserbecken gestürzt und ertrunken. Der Eisbär war weltweit bekannt geworden, nachdem Tierpfleger ihn im Zoo per Hand aufgezogen hatten. Seine ersten Monate waren in zahlreichen Videoclips im Internet dokumentiert worden und hatten eine große Fangemeinde geschaffen.

Das Denkmal wurde von der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. gemeinsam mit dem Zoo Berlin initiiert. Der Künstler Tabachnyk lebt in Nürnberg. Dort gibt es bereits eine Bronzefigur von Willy Brandt von ihm, im Nürnberger Tierpark zudem mehrere von ihm geschaffene Bärendenkmale.

hw/DPA/AFP DPA

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