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Evakuierung des Machu Picchu: Luftbrücke wird fortgesetzt

In der Nähe der alten Inka-Stadt Machu Picchu in Peru sitzen nach heftigen Unwettern noch immer etwa 800 Touristen fest.

In der Nähe der alten Inka-Stadt Machu Picchu in Peru sitzen nach heftigen Unwettern noch immer etwa 800 Touristen fest. Rund 1400 Menschen seien am Donnerstag über eine Luftbrücke gerettet worden, teilte der lokale Tourismusminister Martin Perez mit.

Durch das vorteilhafte Wetter habe es insgesamt 93 Rettungsflüge gegeben. Mit der Rettung der verbliebenen 800 festsitzenden Urlauber werde am Freitagmorgen (Ortszeit, Freitagmittag MEZ) fortgefahren, "wenn das Wetter auf unserer Seite ist", sagte Perez.

Unter den eingeschlossenen Touristen nahe der Attraktion in 2500 Metern Höhe sind dem Auswärtigen Amt in Berlin zufolge auch Deutsche. Eine Ministeriumssprecherin konnte am Donnerstag allerdings keine Angaben zu der Zahl der Betroffenen machen. Der peruanische Außenminister José Antonio Garciá Belaunde sagte, die Rettungsmaßnahmen würden bis Samstag abgeschlossen sein, sollten sich die Wetterbedingungen nicht verschlechtern.

AFP / AFP
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