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Falsche Adress-Eingabe: Autofahrerin will nach Rügen und landet in Duisburg

Statt 300 Kilometer fährt sie mehr als 1000: Weil eine Frau die falsche Adresse in ihr Navi-Gerät eingibt, entfernt sie sich immer weiter vom Urlaubsziel - und will am Ankunftsort trotzdem einchecken.

Normalerweise eine nützliche Erfindung: Einer Hamburgerin wurde ihr blindes Vertrauen aufs Navi-Gerät allerdings zum Verhängnis (Symbolbild).

Normalerweise eine nützliche Erfindung: Einer Hamburgerin wurde ihr blindes Vertrauen aufs Navi-Gerät allerdings zum Verhängnis (Symbolbild).

Kein lästiges Suchen in unübersichtlichen Karten, stattdessen entspannt den Anweisungen der Navi-Stimme folgen: Eigentlich sollen Navigationsgeräte das Reisen einfacher machen. Einer Frau aus Hamburg wurde der moderne Digital-Kartenatlas jedoch zum Verhängnis. Denn anstatt in ihrem gebuchten Feriendomizil auf Rügen zu landen, kam die Reisende am Ende ihrer Fahrt in Duisburg an. Ein Software-Fehler? Nein.

Happy-End erst spät in der Nacht

Wie sich rausstellte, hatte die Frau nämlich nicht die Adresse des Urlaubshotels, sondern die ihres Reiseveranstalters als Ziel der Route eingeben - und so endete die Fahrt statt auf der Ostseeinsel im Duisburger Innenhafen. Doch selbst dort fiel der Hamburgerin der Fauxpas nicht auf. Offenbar im festen Glauben, auf Rügen angekommen zu sein, sei sie im Reisebüro am Sitz des Reiseveranstalters aufgetaucht und habe im gebuchten Hotel einchecken wollen, bestätigte ein Unternehmens-Sprecher.

Erst nachdem man sie dort über ihren Fehler aufgeklärt hatte, kehrte die Frau um und checkte nach Angaben des Reiseveranstalters spät in der Nacht im tatsächlich gebuchten Hotel ein. Statt der normal knapp 300 Kilometer zwischen Hamburg und Rügen hatte sie am Ende ihrer Deutschland-Odyssee so etwas mehr als 1000 Kilometer zurückgelegt.

mod/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?