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Falsche Adress-Eingabe: Autofahrerin will nach Rügen und landet in Duisburg

Statt 300 Kilometer fährt sie mehr als 1000: Weil eine Frau die falsche Adresse in ihr Navi-Gerät eingibt, entfernt sie sich immer weiter vom Urlaubsziel - und will am Ankunftsort trotzdem einchecken.

Normalerweise eine nützliche Erfindung: Einer Hamburgerin wurde ihr blindes Vertrauen aufs Navi-Gerät allerdings zum Verhängnis (Symbolbild).

Normalerweise eine nützliche Erfindung: Einer Hamburgerin wurde ihr blindes Vertrauen aufs Navi-Gerät allerdings zum Verhängnis (Symbolbild).

Kein lästiges Suchen in unübersichtlichen Karten, stattdessen entspannt den Anweisungen der Navi-Stimme folgen: Eigentlich sollen Navigationsgeräte das Reisen einfacher machen. Einer Frau aus Hamburg wurde der moderne Digital-Kartenatlas jedoch zum Verhängnis. Denn anstatt in ihrem gebuchten Feriendomizil auf Rügen zu landen, kam die Reisende am Ende ihrer Fahrt in Duisburg an. Ein Software-Fehler? Nein.

Happy-End erst spät in der Nacht

Wie sich rausstellte, hatte die Frau nämlich nicht die Adresse des Urlaubshotels, sondern die ihres Reiseveranstalters als Ziel der Route eingeben - und so endete die Fahrt statt auf der Ostseeinsel im Duisburger Innenhafen. Doch selbst dort fiel der Hamburgerin der Fauxpas nicht auf. Offenbar im festen Glauben, auf Rügen angekommen zu sein, sei sie im Reisebüro am Sitz des Reiseveranstalters aufgetaucht und habe im gebuchten Hotel einchecken wollen, bestätigte ein Unternehmens-Sprecher.

Erst nachdem man sie dort über ihren Fehler aufgeklärt hatte, kehrte die Frau um und checkte nach Angaben des Reiseveranstalters spät in der Nacht im tatsächlich gebuchten Hotel ein. Statt der normal knapp 300 Kilometer zwischen Hamburg und Rügen hatte sie am Ende ihrer Deutschland-Odyssee so etwas mehr als 1000 Kilometer zurückgelegt.

mod/DPA / DPA
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