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Unfall auf der A3 Gaffer auf der Autobahn - Feuerwehr setzt unkonventionelle Mittel ein

Rettungskräfte der Feuerwehr in Unterfranken spritzen Wasser auf vorbeifahrende Autos. Das unkonventionelle Verhalten dient einem bestimmten Zweck: Gaffer sollen davon abgehalten werden, einen Unfallort zu filmen oder zu fotografieren. Bei einem LKW-Unfall auf der A3 zwischen Marktheidenfeld und Aschaffenburg kamen am frühen Donnerstagmorgen drei Menschen ums Leben. Während der Bergung der Leichen versuchen viele schaulustige Autofahrer, das Geschehen mit ihren Smartphones aufzuzeichnen.


"Wir haben das Problem, dass viele Schaulustige mit Handys Aufnahmen machen wollen. Das finden wir natürlich sehr schade und auch unangemessen!"


"Furchtbar! Ganz furchtbar – fast jeder Dritte filmt."
 
"Die Feuerwehr hat in Absprache mit uns mit einem Wasserschlauch Aufmerksamkeit erzeugt – so dass die LKW-Fahrer aufmerksam wurden – so geht’s hier nicht!"
 
Das Fehlverhalten der Autofahrer bleibt nicht ohne Konsequenzen. Viele Gaffer werden zur Feststellung der Personalien angehalten. Laut Polizei müssen die Schaulustigen mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Gaffern droht in Deutschland ein Bußgeld zwischen 20 und 1000 Euro. Wer einen Unfall filmt oder fotografiert, begeht eine Straftat, die eine Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren nach sich zieht.
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Bei einem LKW-Unfall auf der A3 zwischen Marktheidenfeld und Aschaffenburg kamen am Donnerstag drei Menschen ums Leben. Die Feuerwehr hatte zudem ein Problem mit Gaffern - das sie unkonventionell löste.

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