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Digitale Revolution: "Ranga Yogeshwar, übernehmen Roboter bald die Weltherrschaft?"

Sie sehen aus wie Menschen - und könnte bald sogar denken, handeln, fühlen. Bestsellerautor Ranga Yogeshwar beschreibt die größte Herausforderung der Gegenwart: die digitale Revolution.

Von Nina Poelchau und Thomas Ammann

"Ranga Yogeshwar, haben Roboter bald die Weltherrschaft inne?"

Der Physiker Ranga Yogeshwar vermittelt wissenschaftliche Inhalte mit Leidenschaft und großem Können. Bekannt wurde er mit der WDR-Sendung "Quarks". Heute ist er zudem ein gefragter Redner und Moderator.

Herr Yogeshwar, wir haben uns im Zug verabredet: Ihr Leben ist streng getaktet. Sie halten gleich einen Vortrag in Hamburg, waren vor Kurzem in Indien und recherchieren immer wieder im Silicon Valley. Sie sind rastlos unterwegs, um die Welt zu erklären – und neuerdings, um die Menschen für die Zukunft wachzurütteln. Das klingt nach einer Mission.

Wir stehen vor dem größten Umbruch in unserer Geschichte! Und die Politik schweigt. Die meisten schlafen! Geredet wird über den Dieselskandal, aber kaum ein Wort darüber, dass womöglich die gesamte Autoindustrie schon in den nächsten Jahren zur Disposition steht. Unzählige Berufe werden durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz aussterben.

Auch Wissensvermittler wie Sie könnten überflüssig werden, ersetzt durch Roboter, die auf alles eine Antwort haben ...

...und stern-Redakteure und Fotografen, da eines nahen Tages aus den Massenmedien Medien der Massen geworden sind. Das bedeutet: Jeder hat die Möglichkeit, sich auf vielen Kanälen allen mitzuteilen.

Ersetzt das die Arbeit echter Könner ihres jeweiligen Fachs? Zehn Millionen Hobbypianisten statt eines wahren Meisters?

Um solche Fragen sollte es gehen. Worauf wollen wir verzichten, worauf nicht? Darüber müssen wir unbedingt sprechen.

Vision: Ein Roboterarm repariert das elektronische Gehirn eines Artgenossen

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Dass weiterhin Menschen monotone Akkordarbeit verrichten müssen, das wollen wir nicht, oder?

Nein. Aber diese Menschen muss die Gesellschaft auffangen und ihnen Alternativen anbieten. Wir erleben den Abschied vom klassischen Arbeitsbegriff – jetzt. Haben wir Lösungen? Nein. Wer seinen Job verliert, darf nicht sein Leben verlieren, muss sein Selbstwertgefühl behalten, die Existenz muss sicher sein. Dahinter verbirgt sich eine großartige Chance, denn die Prioritäten des Lebens werden neu gesetzt. Also müssen wir über neue Spielregeln nachdenken.

Übertreiben Sie nicht? Sie sprechen vom größten gesellschaftlichen Umbruch der Geschichte. Wir haben den Übergang des Mittelalters zur Neuzeit bewältigt, die Aufklärung, die industrielle Revolution.

Neu ist das Tempo des Wandels. Selbst ein halbes Jahrhundert nach dem Aufkommen der ersten elektrischen Straßenlaternen in Berlin lebte noch immer ein Viertel der Bevölkerung ohne Strom. Damals verlief der Fortschritt langsam. Doch nun werden wir mit einer Dynamik konfrontiert, die unsere Gegenwart ganz direkt verändert. Brauchte das klassische Telefon noch 75 Jahre, bis es 100 Millionen Nutzer erreichte, schaffte Facebook das in nur gut vier Jahren; bei Whatsapp oder Instagram waren es noch rund zwei. Dieses Tempo hat eine neue Qualität.

Und die Dampfkraft beschränkte sich zunächst auf die Werkhallen, die Reichweite digitaler Maschinen durchdringt alles.

Unser Denken, unsere Arbeit, unsere Kommunikation und Fortbewegung. Der Wandel greift in alle Lebensbereiche ein, vom Handel und der Logistik über die automatische Auswertung von Röntgenbildern oder die Partnerwahl bis hin zum Interpretieren und Extrahieren von Informationen aus Texten und Bildern oder den neuen Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Wir erleben eine sagenhafte Selbstbeschleunigung, der digitale Fortschritt treibt sich selbst – im Kontext der Globalisierung: Alles, was passiert, passiert weltweit und gleichzeitig. Das Feuer der Innovation – es brennt, um das mal pathetisch auszudrücken, überall auf unserem Planeten.

Und, wirklich, Deutschland schläft gemütlich?

Wir sind gefährlich selbstgefällig: Uns geht es doch gut, warum also etwas ändern? So werden wir im globalen Wettkampf nicht gewinnen. In Indien gibt es etwa eine Million Softwareingenieure. Im Moment sind die so etwas wie Software-Billiglohnarbeiter. Statt ein T-Shirt zu nähen, liefern sie Software für den reichen Westen.

Und weil hier alles zugeliefert wird, fehlt uns die Expertise?

In Deutschland sind 55.000 Stellen für IT-Spezialisten offen. In den kommenden Jahren fehlen Hunderttausende Fachkräfte in der digitalen Branche. Was machen wir? Nichts. Was passiert in den Schulen? Nichts. Wir bereiten die nächste Generation nicht auf diesen Fortschritt vor. Allein das indische IT-Unternehmen Infosys trainiert jedes Jahr über 20.000 Software-Absolventen. Diese jungen Menschen sind wissensdurstig und wollen lernen, denn das ist ihre große Chance. Deutschland könnte einen wunderbaren Platz in der Zukunft einnehmen, doch wir müssen aktiv werden.

Mimik und Ausdrucksweise humanoider Roboter werden von der Firma Hanson Robotics perfektioniert

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Das klingt nach einem großartigen Versprechen – vorausgesetzt, wir spielen klug mit.

Unsere Welt ist jetzt bereits besser, als sie je zuvor war, und weit besser, als viele glauben. Unsere Wahrnehmung ist verzerrt. Es gibt tatsächlich weniger Hunger und weniger Analphabetismus als früher. Die Kindersterblichkeit ist in den vergangenen Jahrzehnten weltweit deutlich gesunken, und die Zahl der Demokratien auf unserem Planeten hat sich während meiner Lebenszeit verdreifacht.

Dafür verliert der Mensch seine Privatheit, seine Individualität, Maschinen forschen ihn aus bis in seine peinlichsten Wünsche.

Ich bin ein Optimist und kein Anhänger von Dystopien. Dennoch, ich sehe diese Gefahren. Mein verstorbener Freund Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der "FAZ", dem ich mein Buch "Nächste Ausfahrt Zukunft" gewidmet habe, rief mich manchmal an und war über die Entwicklung sehr besorgt. Er sah den drohenden Untergang dessen, was uns Menschen ausmacht. Das Internet ist ja nicht per se schlecht. Es ist nicht geschaffen worden, um alle Menschen auf diesem Planeten zu kontrollieren. Die Erfinder haben es absichtlich nicht patentiert. Dann aber kamen die, die nur ein Ziel hatten: so viel Geld wie möglich zu machen und die Kontrolle über unser Handeln, unser Kaufverhalten, zu erhalten. Wir dürfen ihnen nicht das Feld überlassen; es wäre schade um die großartigen Chancen.

Beschreiben Sie uns Ihre Vision!

Ich träume von einer Wir-Gesellschaft. Wikipedia ist ein tolles Beispiel: ein kostenloses Lexikon für alle mit dem Anspruch, das weltbeste Nachschlagewerk zu sein. Großartig. Erstmals in der Geschichte der Menschheit können alle Menschen das Weltwissen teilen und sich dabei aktiv einbringen.

Internetanschluss genügt ...

... dann ist es egal, ob Sie in Berlin oder Mumbai sitzen. Meine Schwiegermutter, die über 80 Jahre alt ist, kommuniziert per Whatsapp mit ihren Enkeln. Oder nehmen wir die Lieferkette eines Produkts: Schon bald sind wir in der Lage, seine Wege exakt nachzuverfolgen. Wo und unter welchen Bedingungen wurde es gefertigt? Wissen Sie eigentlich, wie viel Ungerechtigkeit in Ihrer Tasse Kaffee steckt? Wie viel Kinderarbeit oder Umweltgifte? Diese neue Transparenz könnte katastrophale Arbeitsbedingungen oder Umweltsünden entlarven. Schon heute erkenne ich ein Umdenken. Viele junge Menschen besitzen in der Stadt kein Auto mehr. Sie nutzen per App Mobilitätsangebote wie Carsharing. Ein einziges Carsharing-Auto ersetzt etwa zwanzig herkömmliche Fahrzeuge. Wenn in Zukunft nur noch autonome Fahrzeuge unterwegs sind, sparen wir kostbare Ressourcen und gewinnen mehr Wohnqualität in einer Stadt, die sehr viel mehr Platz hat, in der es leiser und die Luft deutlich besser ist.

"Repliee S1" wurde in Japan entwickelt – und diskutierte vor Publikum schon über Lady Gaga und den Sinn des Lebens

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In der Medizin werden Algorithmen diskutiert, die durch Auswertung von Internetaktivitäten erkennen sollen, ob sich bei einem psychisch Kranken eine depressive oder manische Phase anbahnt. Dann könnte sein Arzt benachrichtigt werden – und sofort ein Medikament verschreiben. Ist das gut?

Die Antwort ist nicht einfach. Wer macht sich klar, dass fast 15 Mal so viele Menschen durch Suizid umkommen wie durch Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge zusammen? Die Verheißungen der künstlichen Intelligenz sind daher bei jährlich über 10.000 Suizidopfern allein in Deutschland verführerisch. Man könnte manchen Menschen tatsächlich helfen, doch viele algorithmische Vorhersagen liefern am Ende lediglich statistische Risikowahrscheinlichkeiten.

Algorithmen finden aber ziemlich präzise heraus, welches Buch jemanden interessiert, welcher Partner ihm auf die Nerven gehen würde und welcher Kandidat sich optimal für einen Job eignet.

Hinter diesem Denken verbirgt sich ein bemerkenswerter Irrtum: "Gib mir deine Daten, und ich sage dir, wer du bist." Ich kann über einen Algorithmus den Partner finden, der am allerbesten zu dir passt, und aus deinen Blutbestandteilen kann ich berechnen, wie alt du ungefähr wirst. Uns wird versprochen, dass man alles messen und optimieren kann. Will ich als Manager aber wirklich mit dem Menschen arbeiten, der per Algorithmus ausgewählt wird? Oder lieber mit dem, der auch Defizite hat, aber mir sympathischer ist? Es ist zweifelhaft, wenn solche Methoden etwa bei Personalentscheidungen eingesetzt werden. Der Algorithmus liefert ein vermeintliches Psychogramm des Arbeitnehmers, doch niemand kann das Ergebnis letztlich nachvollziehen – der Algorithmus ist viel zu komplex. Aus dem Denken der Kausalität, also der genauen Kenntnis von Ursache und Wirkung, wird ein Handeln auf der Basis der Logik von Korrelationen. Wir haben schon heute Banken, die aufgrund eines Algorithmus, den niemand mehr nachvollziehen kann, sagen: Du bekommst einen Kredit oder du bekommst ihn nicht.

Und wenn der Banker gefragt wird: Warum kriege ich ihn nicht?, antwortet der: "Keine Ahnung, was den Ausschlag gab"?

"Digitale Alchemie" nenne ich so etwas – weil die Zusammenhänge, die zu einem Ergebnis führen, im Detail unklar bleiben. Ist der Patient, von dem Sie sprachen, wirklich in einer depressiven Phase, oder verhält er sich bloß nicht konform zu den Vorgaben des Algorithmus? Die intelligente Blackbox entscheidet, ohne dass wir das Ergebnis wirklich verstehen. Das ist unwissenschaftlich. Und zutiefst unethisch: Wo bleibt die Freiheit, wo der Raum für Individualität, Transparenz und Respekt vor dem Individuum? Wir können mit unseren Algorithmen, die doch vollkommen vernünftig sein sollen, in Wirklichkeit bald zurück in die Welt der Orakel fallen.

"Drei Kaffee, bitte!" – der Roboter Asimo versteht einfache Sprachbefehle

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Es ist schwer, gegen Algorithmen zu argumentieren, wenn die Chance besteht, Terroristen rechtzeitig zu identifizieren und Unfälle oder Krankheiten zu vermeiden.

Aber will ich den Preis dafür bezahlen? Will ich, dass jede meiner Bewegungen aufgezeichnet wird? Will ich mich ständig an das halten, was mir eine App als optimale Ernährung diktiert? Freiheit beinhaltet ein Recht auf Unvernunft. Ich möchte das Recht haben, zu rauchen oder zu viel Wein zu trinken und nicht zu joggen, ohne dass mir meine Krankenkasse Druck macht. Im Moment zum Beispiel weiß der amerikanische Konzern Google, wo wir unterwegs sind und wo ich vor der Abfahrt einen Cappuccino getrunken habe. Ihr Fotograf hat ein Handy dabei, aha, weiß Google, da werden auch noch Fotos gemacht. Zwei Journalisten vom stern, ein Fotograf und Herr Yogeshwar ... wenn das mal kein Interview ist.

"Na und", sagen viele, "wenn ich nichts im Schilde führe, darf jeder wissen, was ich gerade treibe ..."

Die täuschen sich. Das digitale Tier ist lieb, es will doch nur spielen? Das ist naiv. Bei allem sagen wir Ja. Darf die App deine Ortungsdaten nutzen? Ja. Darf sie deine Aktivitätsdaten nutzen? Ja. Darf sie auf Kamera, Mikrofon, Kontakte und Fotos oder auf die Liste deiner Freunde zugreifen? Ja. Absurd – wir selbst liefern uns der Möglichkeit einer vollkommenen Kontrolle aus. Diese extreme Transparenz bereitet in einigen Staaten einer Totalüberwachung den Weg. Jede Diktatur kann sich die Hände reiben. Auch wenn wir nicht in einer Diktatur leben – wir schaffen einen Nährboden.

Einer der Hits von Amazon ist der Sprachassistent Alexa – Leute, die sich nie einen Butler leisten könnten, haben ihn nun im Wohnzimmer. Er verkündet die Uhrzeit, bestellt Pizza, sucht Musik aus. Finden Sie das gefährlich?

Hinter der vermeintlichen Hilfsbereitschaft des Butlers versteckt sich vor allem ein kommerzielles Interesse. Wir gewöhnen uns daran, dass Alexa oder Google Home mithören. Wir fahren gerade mit dem Zug an Ostberlin vorbei – stellen Sie sich vor, wenn die Stasidamals Alexa gehabt hätte, sie hätte den größten Teil ihrer Mitarbeiter entlassen können. Jetzt installieren die Menschen freiwillig Mikrofone und Kameras in ihren Wohnungen.

Wie kann es gelingen, sich dem Funkeln von Facebook und Google, von Amazon und Apple zu entziehen? Was raten Sie?

Es kommt darauf an, endlich eine Debatte zu führen. Ich traue den Menschen das zu. Viele spüren schon heute: "Da stimmt was nicht, wir sind Verlierer des Fortschritts." Reiche Minderheiten profitieren wesentlich mehr von den Innovationen als der große Rest. Dieses Ungleichgewicht führt zu Instabilität. Was ist beim Brexit passiert? Für den Ausstieg aus der EU plädiert haben genau die, die empfinden: "Wir gehören nicht dazu. Wir sind vom Fortschritt abgehängt." Was ist in den USA passiert? Genau dasselbe. Da gibt es zu viele Menschen auf dem Land, die arm sind und zurückbleiben. Die Vergessenen reagieren überall mit demselben Reflex: Schutzhaltung, Grenzen zu, Protektionismus – und im nächsten Schritt Nationalismus oder sogar Rassismus.

Die beiden Pole-Dancer waren im Januar auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas zu sehen

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Was tun Sie selbst – außer durch die Lande zu reisen und zu überzeugen?

Als einzelner Konsument bin ich machtlos. Ich versuche, eine Debatte anzustoßen und hoffe, dass sich viele anschließen. Wir brauchen eine kritische Masse an Bewusstsein, erst dann wird sich etwas ändern. Bei uns zu Hause ziehen wir Grenzen: Wir haben keine künstlichen Assistenten. Wenn die erwachsenen Kinder zu Besuch sind und wir essen zusammen, dann wollen wir kein Handy auf dem Esstisch.

Halten sich Ihre Kinder daran?

Ich bekomme den meisten Ärger, denn ich bin derjenige, der häufig gegen die Regel verstößt. "Ich muss aber noch meine Mails checken ...", und prompt werde ich von meinen Kindern oder von meiner Frau zurechtgewiesen. Gut so, auch wenn mir das nicht immer passt. Wir alle lernen dazu. Es gibt Firmen, die inzwischen ihren E-Mail-Server am Wochenende abschalten und sagen: Lieber Mitarbeiter, wir wollen nicht, dass du permanent online bist. Auch eine gute Sache.

Das klingt in Anbetracht der digitalen Übernahme, die Sie vorhersehen, als würde sich einer am Tischbein festklammern, wenn ein Tsunami heranrollt.

Ja, das mag sich so anhören, doch unterschätzen wir nicht unsere Möglichkeiten. Wenn man die Entwicklung in einem größeren historischen Kontext betrachtet, dann versteht man, dass wir Menschen sehr lernfähig sind. Wir müssen aufwachen, die Situation analysieren und handeln. Ich erzähle gern das Beispiel des Haarsprays. Meine Mutter hatte herrliche, blonde Haare, sie hat so viel Haarspray verwendet, dass wahrscheinlich ein Teil des Ozonlochs auf ihr Konto ging. Doch mit der Zeit haben wir gelernt und machen es anders. Vor 40 Jahren war der Rhein eine stinkende Kloake, heute ist er viel sauberer. Themen wie Umweltschutz oder Nachhaltigkeit sind Zeichen dieses Umdenkens. Es gibt grandiose Möglichkeiten, wenn man den Fortschritt als Chance begreift, denn nie zuvor in der Menschheitsgeschichte war der Mensch in der Lage, seine Gegenwart auf eine derart direkte Weise selbst zu gestalten. Es liegt an uns, diese Chance aktiv wahrzunehmen.

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