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Crowdfunding "Rassismus ist für'n Arsch": Promi-Kampagne stellt Klopapier gegen Diskriminierung vor

Eine aufgerollte Anti-Rassismus-Klopapierrolle
Die Idee der Kampagne: "Wir produzieren mit Hilfe aller ein Klopapier, das sich durch seine Gestaltung explizit gegen Rassismus richtet und für Aufklärung sorgt."
© Goldeimer
Das Unternehmen Goldeimer tat sich mit zahlreichen Prominenten zusammen, um eine Initiative gegen Alltagsrassismus in Schwung zu bringen. Ihre Idee: Klopapier mit eindeutigen Botschaften.

Die Initiative  "Rassismus ist für'n Arsch" möchte mit der Unterstützung zahlreicher Prominenter etwas gegen alltäglichen Rassismus in Deutschland unternehmen. Tagtäglich sähen sich Menschen im Alltag mit Rassismus konfrontiert und tagtäglich reproduzierten Menschen Rassismus, ob wissentlich oder unwissentlich, schreiben die Initiatoren der Firma Goldeimer auf ihrer Homepage.

Klopapier gegen Rassismus soll für Aufklärung sorgen

"Die Idee ist eigentlich ganz simpel: Wir produzieren mit Hilfe aller ein Klopapier, das sich durch seine Gestaltung explizit gegen Rassismus richtet und für Aufklärung sorgt. Das Klopapier ist letztlich nicht das Entscheidende. Wichtiger ist die damit verbundene Aufmerksamkeit und Aufklärung zum Thema 'Alltagsrassismus' sowie die aktive Unterstützung von Menschen und Organisationen, die sich dafür einsetzen“, erklärt David Mayonga, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Roger Rekless, unter dem er als Rapper auftritt.

Der 39-jährige Münchner engagiert sich seit Jahren öffentlich gegen Rassismus. "Ziel ist es, die Menschen zu ermutigen, sich mit ihren eigenen rassistischen Verhaltensmustern, institutionellem und strukturellem Rassismus in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Wir wollen zum Dialog über Rassismus im Alltag einladen und das Klopapier hierfür als kommunikativen  Eisbrecher einsetzen“. 

Wer die Crowdfunding-Aktion unterstützen möchte, kann das noch bis zum 20. Dezember unter www.startnext.com/toiletpaper tun. In den ersten 24 Stunden nach Start der Aktion wurden bereits über 16.000 Euro eingesammelt.  Welches Motiv genau das Klopapier schmücken wird, entscheidet eine prominent besetzte Jury, bei der unter anderem Samy Deluxe, Megaloh, Chefket und Mari Pavanelli mitwirken. Auch für die konkrete Motivauswahl werden noch Vorschläge gesucht.

Quelle: Crowdfunding-Seite der Kampagne

km

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