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Berlin - ja oder nein?: Nie wieder weg!

Vergangene Woche beschrieb der Journalist Tyll Schönemann, warum er es in Berlin nicht mehr aushält. Stimmt schon - die Stadt nervt. Nur: Wo sonst in Deutschland sollte ein Mensch mit Verstand leben?

Von Andreas Hoidn-Borchers

Berlin? Es wird Sie überraschen, aber: Ich hasse Berlin. Und seine Insassen erst recht. Aborigines, aus Schwaben oder einer anderen Walachei Zugezogene, Touristen - ich verfluche sie täglich lauthals mit Ausdrücken, für die sich Kinder Computerverbot einhandeln. Die Berliner nerven. Die ganze Stadt nervt. Sie ist laut, sie ist dreckig, sie ist eine ewige Baustelle. Tyll Schönemann hat mit allem Recht, was er vorige Woche im stern gegen Berlin vorgebracht hat. Er hat sogar untertrieben. Und er hat manches vergessen. Etwa die Neigung der Politiker, Schüler und Lehrer als Material für immer neue Menschenexperimente zu missbrauchen.

Und trotzdem: Wo sonst in Deutschland sollte ein Mensch mit fünf funktionierenden Sinnen und ein bisschen Verstand leben wollen? Es gibt keinen besseren Ort. Ich möchte hier nie wieder weg.

Hier funktioniert wenigstens alles zuverlässig nicht

Mein Freund Peter grüßt übrigens neuerdings gern "aus der Stadt ohne Kongresszentrum in die Stadt ohne Flughafen", was nicht ganz korrekt ist, weil Berlin ja einen recht gut funktionierenden Flughafen besitzt. Mitten im alten Bonner Regierungsviertel hingegen, genau da, wo mal das stern-Büro stand, rottet das WCCB, das – jepp! – World Conference Center Bonn vor sich hin. Beziehungsweise das, was davon fertig geworden ist. Die Stadt war auf einen Investor namens Hyundai reingefallen, im Glauben, dahinter stehe der Autokonzern. Tja. Jetzt zahlen Stadt, Land und Bund für den Irrtum, und nicht zu knapp. Zugegeben, das hätte sehr gut auch in Berlin passieren können. Aber nichts gebacken kriegen sie auch anderswo ziemlich gut. (Hallo Hamburg, wann eröffnet eigentlich eure tolle Elbphilharmonie?)

In Berlin funktioniert wenigstens alles so zuverlässig nicht, dass man sich bestens darauf einstellen kann. Schnee fällt = S-Bahn fällt aus = Fahrrad/Auto/gar nicht fahren: Dieses Lehrbeispiel in Ursache, Wirkung und Folgewirkung dürfte jeder nach seinem ersten Berliner Winter kapiert haben. Wer es perfekt haben will, soll bitte Barbie heiraten, aber nicht über Berlin abkotzen. Das können wir schon allein. Und mal angenommen Bayreuth oder etwas Ähnliches in der Größenordnung besäße drei Flughäfen - wäre die Stadt dann attraktiver, käme ein Besucher mehr? Berlin dagegen brauchte gar keinen Flughafen. Nach Berlin schleppten sich Menschen aus aller Welt notfalls zu Fuß. So viel zum BER.

Ballermann ohne Meeranschluss

Ja, Berlin ist - noch - billig, Berlin ist Ballermann ohne Meeranschluss. In Berlin gibt es ein irres Angebot hipper wie verschnarchter Kultur, und wer Christoph Waltz sehen will, muss manchmal nur zur Rodelbahn im Preußenpark gehen. Wirklich aufregend, in jeder Hinsicht aufregend macht Berlin aber etwas anderes: An keinem anderen Ort in Deutschland prallen soziale, kulturelle und pekuniäre Gegensätze so hart aufeinander, und zwar für alle sichtbar. Hier kann niemand seine Augen davor verschließen. Verwahrloste und Verrückte aller Art sind nicht ghettoisiert, sie sind mittendrin. Das nervt, und - sorry, das muss jetzt -– das ist auch gut so.

Im "Tagesspiegel" stand kürzlich eine wunderbare Episode: Dunkelhäutiger Busfahrer, bereits anfahrbereit, öffnet die Tür noch mal - für einen Skinhead. Der steigt wortlos ein. Meldet sich der Fahrer über Lautsprecher: "Wenigstens kannste deinen Kumpels jetzt nich’ sagen, der Neja hätte nich’ jewartet."

Eins in die Fresse, mein Herzblatt. Das ist hier der Ton, im Trüben wie im Guten. Vielleicht gibt es ja so etwas wie den genetischen Code einer Stadt. Zur Berliner DNA gehört auf jeden Fall Friedrichs des Großen Satz: "Denn hier muss ein jeder nach seiner Façon selig werden." Leben und leben lassen. Sicher, sie behandeln dich rüde. Aber sie akzeptieren dich, wie du bist. Im Rest der Republik ist es oft umgekehrt. Schönemann nennt es Gleichgültigkeit. Ich nenne es Freiheit. Dass die FDP ausgerechnet hier eine Splitterpartei ist, mag kurios wirken, macht die Stadt aber nur lebens- und liebenswerter. Dafür nehme ich sogar die Hundehaufen in Kauf.

Keine Frage, es gibt Risiken und Nebenwirkungen. Man wird mit den Jahren in Berlin selbst flegelhafter, härter, abgefuckter, größenwahnsinniger etc. Man wird etwas Berlin. Es ist ein wenig, als würden die fiesen Borg aus "Star Trek" einen assimilieren. Aber allemal besser, als in Bad Bederkesa den Rasen zu vertikutieren. Oder wie das Schwein in einem Cartoon des großen F. K. Waechter zu seinen Artgenossen sagt: "Wenn ihr Schiss habt vor der Freiheit, geht zurück in euern Stinkstall und lasst euch verwursten."

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg