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Betatschen und Sprüche: Männer in Deutschland gestehen massenhaft sexuelle Belästigung

Ob durch anzügliche Sprüche oder unangemessene Berührungen: Dass viele Frauen im Alltag sexuell belästigt werden, ist bekannt. Nun hat eine erschreckend hohe Zahl von Männern zugegeben, sich schon einmal übergriffig verhalten zu haben.

Wenn es nicht bei der virtuellen Erotik bleibt. Mehr als jeder sechste Mann in Deutschland hat schon einmal jemanden sexuell bedrängt, sagt eine Umfrage.

Wenn es nicht bei der virtuellen Erotik bleibt. Mehr als jeder sechste Mann in Deutschland hat schon einmal jemanden sexuell bedrängt, sagt eine Umfrage.

Seit dem Fall Harvey Weinstein wird weltweit offen über sexuelle Belästigung gesprochen. Dem Hollywood-Filmproduzenten wirft eine Reihe von Frauen Übergriffe bis hin zu Vergewaltigung vor. Ein System des Schweigens schütze Weinstein über Jahre – bis jetzt.

Hollywood ist weit weg. Aber wie steht es mit Belästigung im Alltag? Nachdem zahlreiche Frauen im Netz unter dem Schlagwort "#MeToo" deutlich machten, wie verbreitet das Problem in ihrem täglichen Umgang mit Freunden, Kollegen und Fremden ist, und Männer sich unter dem Hashtag "#IHave" zu Übergriffen bekannten, gab die deutsche Presse-Agentur eine Umfrage beim Institut YouGov zur Lage in Deutschland in Auftrag.

Ergebnis: Mehr als jeder sechste Mann in Deutschland hat schon einmal jemanden sexuell bedrängt. 18 Prozent der befragten Männer gaben zu, sich selbst so verhalten zu haben, dass ihr Gegenüber dies "als unangemessen oder sexuell bedrängend empfunden haben könnte". Befragt wurden hierfür Ende Oktober insgesamt 2056 Menschen.

Belästigen auch Frauen die Männer?

Gehen denn auch Übergriffe von Frauen aus? Ja, aber sehr viel seltener, wie die Befragung aussagt: Unter den teilnehmenden Frauen liegt der Anteil mit sechs Prozent deutlich niedriger, heißt es in der Auswertung.

Umgekehrt gaben dagegen 43 Prozent der weiblichen Befragten an, schon sexuell belästigt worden zu sein - gegenüber zwölf Prozent der Männer.

Und wo gibt es die meisten Übergriffe? Der Umfrage zufolge, klagen die meisten Frauen über Belästigungen im öffentlichen Raum (14 Prozent) und im privaten Umfeld (13 Prozent). Bei der Arbeit sei es etwas weniger (zehn Prozent).

Schon Mitte des Monats hatte eine YouGov-Umfrage mit 2388 Teilnehmern ähnliche Zahlen zu Betroffenen ergeben. Die häufigste Art der Belästigung sind laut dieser Umfrage Berührungen  - rund 28 Prozent -, gefolgt von anzüglichen Sprüchen - 24 Prozent.

Harvey Weinstein: Chronologie der Vorwürfe sexueller Belästigung und mutmaßlicher Vergewaltigung


anb mit dpa
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?