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Um Hunderte Dollar aufgerundet: Wohnungslose Kellnerin bekommt das Trinkgeld ihres Lebens

Nach einem Wasserschaden musste die Amerikanerin Krystal Kramer aus ihrer Wohnung. Trotz zwei Jobs fand sie keine neue Bleibe – bis ein großzügiges Trinkgeld sie vor der Obdachlosigkeit rettete.

Logo einer Pizza-Hut-Filiale

Krystal Kramer arbeitet bei Pizza Hut in Pennsylvania, doch ihre Kollegen bemerkten nicht, was sie durchmachte. Bis die obdachlose Frau Hilfe von zwei Kunden bekam. (Symbolbild)

Eigentlich war es gar nicht ihr Tisch. Eine Kollegin von Krystal Kramer hatte die Gäste der Pizza-Hut-Filiale in Somerset, Pennsylvania, bedient, und Kramer war nur kurz zum Plaudern hinzugekommen. Als die zwei Männer die beiden Kellnerinnen fragten, ob sie vielleicht die übrig gebliebenen Stücke ihrer Pizza wollten, lehnte die Kollegin ab. Kramer hingegen nahm das Angebot dankend an, wie sie dem amerikanischen Sender 6WJAC später erzählte: "Ich sagte: 'Ja, ich bin obdachlos. Ich weiß nicht, wo ich heute Abend essen werde. Ich nehme es gern.'"

Krystal Kramer hatte am 4. Januar bereits eine Zeit voller Ungewissheit hinter sich. Im Dezember 2017 hatte sie aus ihrer Wohnung ausziehen müssen, weil diese einen Wasserschaden hatte. Wie Kramer dem Fernsehsender mitteilte, hatte ihr das Rote Kreuz mitgeteilt, dass die Wohnung unbewohnbar geworden sei, Heizung und Wasseranschluss nicht mehr funktionierten. Kramer musste in ein Hotel ausweichen, doch obwohl das Rote Kreuz für sie gesammelt hatte, reichte das Geld nicht lange. Auch ein zweiter Job bei einer Organisation, die Senioren betreut, brachte Kramer nicht genügend Geld ein, um eine neue Unterkunft anzumieten.

Das Trinkgeld brachte den entscheidenden Finanzschub

Dass die junge Frau keine Bleibe hatte, erfuhren ihre Kollegen erst, als Kramer die Reste der Kunden angenommen – und die beiden Männer die Rechnung für die bezahlt hatten. Denn das eingetragene Trinkgeld war ungewöhnlich:

1. war es nicht für die eigentliche Bedienung gedacht und

2. war es 13 Mal so hoch wie die Kosten für die Pizza.

Kramers Kollegin kam mit der Rechnung in der Hand angelaufen und zeigte ihr, was passiert war: Der Rechnungsbetrag von 41,67 US-Doller war auf 600 Dollar aufgerundet worden. Das betrug 558,33 Dollar.

Kramer war sofort aus der Filiale gestürmt, um sich zu bedanken – doch vergebens. Die großzügigen Kunden waren schon nicht mehr zu sehen.

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bal