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Forsa: Umfrage für den stern: Nahezu drei Viertel aller Frauen wurden schon sexuell belästigt

74 Prozent aller Frauen sind schon auf die ein oder andere Art belästigt worden - das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des stern. Die Umfrage klärte auch, durch wen sich Frauen belästigt fühlen und wie man dagegen vorgehen kann.

Frauen fühlen sich am häufigsten durch Fremde sexuell belästigt

Frauen fühlen sich am häufigsten durch Fremde sexuell belästigt (Symbolbild)

DPA

Fast drei Viertel aller Frauen wurden in ihrem Leben schon mindestens einmal sexuell belästigt. Das ergibt eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa für die aktuelle Titelgeschichte des stern durchgeführt hat. Befragt wurden 1.010 Frauen ab 18 Jahre.

74 Prozent der Befragten gaben an, schon auf die ein oder andere Art sexuell belästigt worden zu sein. 54 Prozent haben unangemessene Bemerkungen erlebt, durch die sie sich belästigt fühlten. 49 Prozent berichteten von ungewünschten Berührungen, 32 Prozent von anzüglichen Blicken. Gewalttätigen Übergriffen waren 7 Prozent der Befragten ausgesetzt.

Sexuelle Belästigung: Von wem sich Frauen bedrängt fühlen

Am häufigsten fühlten sich die Frauen sexuell belästigt durch eine unbekannte Person (44 Prozent). Bei 24 Prozent ging es um Kollegen, bei 22 Prozent um eine Person aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis. Bei zwölf Prozent um einen Vorgesetzten.

67 Prozent der Befragten glauben, dass sexuelle Belästigung von Frauen seltener werden könnte, wenn Frauen gestärkt werden, so dass sie besser dagegen vorgehen können. 61 Prozent setzen in dieser Hinsicht auf härtere Gesetze, 59 Prozent auf eine veränderte Darstellung von Frauen in der Öffentlichkeit, zum Beispiel in Werbung und Medien. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) denkt, dass die Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Beruf, zum Beispiel durch gleiche Bezahlung, sexuelle Belästigung seltener machen könnte.

Mehr dazu lesen Sie in der Titelgeschichte im neuen stern

 

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.