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Wegen Sonnenauf- und Untergang So unterschiedlich lang müssen Muslime an Ramadan fasten

Datteln werden beim Fastenbrechen im Fastenmonat Ramadan gereicht
Datteln werden beim Fastenbrechen gereicht
© Paul Zinken / DPA
Die Länge der täglichen Fastenzeit orientiert sich an Sonnenauf- und untergang. Dementsprechend müssen Muslime weltweit unterschiedlich lang fasten. Besonders lange verzichten Gläubige aus Oslo.

Am 13. April 2021 beginnt der Fastenmonat Ramadan. Er bildet die vierte der fünf Säulen des Islam – neben dem Glaubensbekenntnis, den fünf täglichen Gebeten, der Wohltätigkeit gegenüber Mitmenschen und der Pilgerfahrt nach Mekka – und findet im neunten Monat des islamischen Kalenders statt. Dieser orientiert sich am Mondkalender, welcher kürzer ist, sodass der Fastenmonat jedes Jahr auf einen anderen Zeitraum im gregorianischen Kalender fällt.

Wegen Sonnenauf- und Untergang: So unterschiedlich lang müssen Muslime an Ramadan fasten

Hierzulande fasten etwa fünf Millionen Muslime und müssen dabei deutlich länger Verzicht üben als Muslime an anderen Orten der Welt, wie die Grafik von Statista zeigt. Die Fastenzeit orientiert sich an Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Wer also näher am Äquator lebt, hat eine kürzere Phase der täglichen Enthaltsamkeit. Dadurch müssen beispielsweise Muslime in Oslo sechs Stunden länger durchhalten als ihre Glaubensbrüder und -Schwestern in Melbourne. In Deutschland dauert das Fasten in diesem Jahr rund 17 Stunden am Tag.

tis / Statista

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