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Kampf gegen die Armut: Der unbarmherzige Kreuzzug gegen die Obdachlosen

In Hamburg wurden Flaschensammler angezeigt. Das ist nur eine Methode, um Obdachlose aus dem Stadtbild zu vertreiben. Im Kampf gegen die Armen zeigen Planer und Städte ungewohnte Kreativität.

Von Gernot Kramper

In Angouleme versteckte man die Bänke hinter einem Gitterkäfig.

In Angouleme versteckte man die Bänke hinter einem Gitterkäfig.

Den aktuellen Preis für Herzlosigkeit gebührt dem Hamburger Airport. Er geriet in die Schlagzeigen, weil er im vergangenen Jahr 97 Mal Flaschensammler anzeigte, weil sie es wagten auf seinem Gelände nach Leergut zu suchen. Die Sprecherin des Flughafens rechtfertigte das Vorgehen und führte aus, dass die Sammler Reisende bedrängen und belästigen würden. Die Wahrheit ist wohl eher, dass Menschen, die im Müll herumwühlen, nicht zum coolen Image des Airports passen.

Sammeln ist Diebstahl

Rechtlich haben die Sammler keine Chance: Der Flughafen ist letztlich Firmengelände, es reicht aus, einmal ein Hausverbot auszusprechen, und schon macht sich der Sammler beim erneuten Betreten strafbar. Auf diese Weise halten auch Einkaufszentren ihre Gänge "Sammlerfrei".

Ein anderer juristischer Kniff, den der Münchner Flughafen anwendet, funktioniert noch universeller: Flaschensammeln ist nämlich Diebstahl. Und wieso das? Mit dem Einwerfen gibt man das Eigentum auf, der Müll geht rechtlich in das Eigentum des Besitzers des Mülleimers über. Und wer ihn unbefugt rausfischt, beklaut diesen Eigentümer. Darauf muss man erstmal kommen.

Keine Schlafbänke mehr

Aber nicht nur auf privaten Gelände werden Obdachlose vertrieben, auch Kommune und Städte führen Krieg gegen die Armen auf der Straße. Den meisten Passanten fällt es nicht gleich auf, aber die Zeichen sind allgegenwärtig. Am einfachsten ist der Kreuzzug bei den Sitzbänken im öffentlichen Raum zu erkennen. Meist werden die Bänke einfach abgebaut, das freut alle Cafébesitzer, weil sich niemand mehr kosten- und verzehrfrei ausruhen kann. Die wenigen verbliebenen Sitzgelegenheiten werden so modernisiert, dass man zumindest nicht mehr darauf schlafen kann. Darum haben moderne Bänke auf einmal diese Bügel zwischen den Sitzplätzen.

Reicht das nicht aus, wird das Sitzen auf dem Boden unmöglich gemacht. Regen- und windgeschützte Stellen locken Obdachlose magisch an. Mit spitzen Stacheln werden sie vergrault. Allerdings verraten die martialischen Stachel die unsoziale Absicht allzu offenkundig. Vorausschauende Vertreibung fängt schon beim Architekten an: Schräge Ebenen und Steinkegel erfüllen den gleichen Zweck wie Metalldornen und sehen weitaus wohnlicher aus. Wer sich bislang gewundert hat, warum althergebrachte gerade Mauern durch wilde, dekonstruktivistische Kreationen ersetzt werden, kennt nun den Grund.

Besser ein Sumpf als Obdachlose

Der Kampf um die Kersten-Miles-Brücke in Hamburg St. Pauli markiert in Deutschland den Höhepunkt im Kampf der Verwaltung gegen störende Obdachlose. Auf einem Podest unterhalb der Brücke hatten es sich Obdachlose wohnlich eingerichtet. Mit jahrelangen Umbauten wurde sie vergrault. Derzeitiger Stand: Auf einer Seite der Brücke wurde das Podest durch eine abfallende Ebene mit eingelassenen Steinen für 100.000 Euro ersetzt, auf der anderen Seite befindet sich eine hässliche mit Wasser gefüllte Grube. Die Kosten dieses Verwaltungsstreich sind enorm, der Platz unter der Brücke sieht noch abstoßender aus als vorher - aber schlafen kann gewiss niemand mehr in dem Brücken-Tümpel.

Füttern verboten

Vorreiter im Kampf gegen Arme im Straßenbild sind die USA. In der Hälfte aller US Kommunen dürfen Obdachlose generell nicht mehr am Straßenrand sitzen. In San Francisco werden öffentliche Parks nachts gezielt mit Lärm beschallt, damit dort niemand schlafen kann. Einen Schritt weiter ging Philadelphia. Dort wurden Armenspeisungen für Obdachlose untersagt, diese Verordnung wurde von vielen anderen Kommunen übernommen. In Fort Lauderdale brachte die Verhaftung eines 90jährigen diese Praxis in die Schlagzeilen. Der Mann wurde belangt, weil er in der Nähe eines Parks Lebensmittel an Arme verteilen wurden. In anderen US-Kommunen ist es sogar verboten, Obdachlosen ambulante medizinische Hilfe anzubieten.

Die Obdachlosenfreundliche Bank mit Schlafplatz wurde in Belfast umgehend entfernt.

Überall werden No-Sleep-Zonen geschaffen

Vergraulzone in England

Sieht nett aus - soll aber nur Obdachlose vertreiben.

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Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg