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Indien: Baby fällt durch Zugtoilette auf die Gleise

In Indien hat ein Baby bei der Geburt einen wirklich harten Start ins Leben gehabt. Eine schwangere Inderin hat auf einer Zugtoilette das Bewusstsein verloren und gebar ihr Kind - das durch die Toilette auf die Gleise gestürzt ist.

Unter äußerst widrigen Umständen ist ein Baby in Indien zur Welt gekommen: Das kleine Mädchen wurde auf einer Zugtoilette geboren, fiel durch den Abfluss, stürzte auf die Gleise - und überlebte, wie die "Times of India" berichtete.

Nach Aussage von Ärzten ist der Zustand der Kleinen stabil: "Dafür, dass dieser unvorstellbare Vorfall erst zwölf Stunden her ist, schlägt sie sich ziemlich wacker", sagte der Kinderarzt Raj Kumar der Zeitung.

Die im siebten Monat schwangere Mutter sei in der Zugtoilette ohnmächtig geworden und ihr 1,4 Kilogramm schweres Baby in die Toilette gerutscht und durch das Rohr auf den Kies zwischen den Bahnschwellen gefallen. Dort hätten Eisenbahnarbeiter das Neugeborene gefunden.

Einen Namen für ihre kleine Tochter muss die 33-jährige Mutter noch finden. Die junge Frau war mit Verwandten in Rajasthan unterwegs in die Stadt Ahmedabad, wo sie sich in einer Klinik untersuchen lassen wollte.

AFP / AFP
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?