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Indien Bengal-Tiger tötet neun Menschen


In Nordindien wurde ein junger Bauer von einem Tiger getötet und teilweise gefressen. Es soll bereits das neunte menschliche Opfer des Tieres sein.

Ein menschenfressender Tiger hat in Indien ein neuntes Opfer getötet. Teile der angefressenen Leiche eines jungen Bauern seien im Dschungel des Jim-Corbett-Nationalparks im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh gefunden worden, sagte ein Behördensprecher am Freitag. Der junge Mann sei am Donnerstag in den Dschungel gegangen, um nach seinem Vieh zu sehen, und wurde seither vermisst.

Es ist bereits das neunte Todesopfer seit Ende Dezember. Die Behörden haben inzwischen sechs Jäger beauftragt, den Tiger - ein etwa drei Jahre altes Weibchen - zu fangen oder zu erlegen. Nach Angaben von Naturschützern müssen Tiger getötet werden, sobald sie einmal Menschenfleisch gefressen haben.

In Indien leben insgesamt noch etwa 1700 Tiger - zum Zeitpunkt der Unabhängigkeit 1947 waren es rund 40.000. Wilderei, internationale Schmugglernetzwerke sowie die zunehmende Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums führten zu einem dramatischen Rückgang der Wildkatzen-Population.

ono/AFP AFP

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