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Region Marken Bis Rom spürbar: Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert Mittelitalien

Ein Kartenausschnitt von Italien mit einem gelben Stern vor der Adriaküste
Das Erdbeben ereignete sich kurz vor der italienischen Adriaküste, die Erschütterungen waren bis nach Rom spürbar
© Screenshot Twitter, @LastQuake
Am Mittwochmorgen gab es in Mittelitalien ein Erdbeben der Stärke 5,7. Der Ausgangspunkt des Bebens war vor der Adriaküste. Die italienische Feuerwehr musste zu keinen Rettungseinsätzen ausrücken.

Ein Erdbeben der Stärke 5,7 in der Adria hat am Mittwochmorgen die Region Marken in Mittelitalien erschüttert. Wie das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie mitteilte, ereignete sich das Beben kurz nach 7.00 Uhr in einer Tiefe von acht Kilometern vor der italienischen Adriaküste. Wenige Minuten später gab es ein Nachbeben der Stärke 4,0. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Rom zu spüren.

Italienische Feuerwehr: Bislang keine Anfragen für Rettungseinsätze

In vielen Orten rannten die Menschen in Panik auf die Straße. "Wir haben bisher weder Anfragen für Rettungseinsätze noch Meldungen über Schäden erhalten", erklärte die italienische Feuerwehr auf Twitter. Vorsichtshalber wurden aber in der gesamten Region die Schulen geschlossen und Züge gestrichen, wie die Regionalbehörden mitteilten. Auf Twitter kursieren vereinzelt Fotos und Videos zu Schäden, zum Beispiel am Bahnhof von Ancona. 

Das Büro von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte, die Regierungschefin stehe in ständigem Kontakt mit der Katastrophenschutzbehörde und dem Regierungschef der Region Marken.

In Italien treffen die eurasische und die afrikanische tektonische Platte aufeinander, wodurch das Erdbebenrisiko besonders groß ist. Im Sommer 2016 waren fast 300 Menschen bei einem Erdbeben in den Regionen Marken, Umbrien und Latium ums Leben gekommen.

mid/ans, ckön AFP

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