Kannibalismus Koch isst Oberschenkel vom Liebhaber


Ganz schön eklig: In Leeds hat ein Koch seinen Liebhaber ermordet und anschließend dessen Oberschenkel gebraten und gegessen. Selbst der Richter konnte den Fall kaum fassen. Er verurteilte den Angeklagten zu einer langen Haftstrafe.

Weil er seinen Liebhaber erstochen und danach einen Teil von dessen Oberschenkel gebraten und gegessen hat, ist ein 36-jähriger Engländer zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Richter legte am Montag im englischen Leeds das Strafmaß fest, nachdem eine Geschworenen-Jury den Mann am Freitag des Mordes schuldig gesprochen hatte. Im Laufe des Prozesses hatte der Koch ausgesagt, er habe Angst gehabt, von dem 33-Jährigen vergewaltigt zu werden.

Richter James Stewart bezeichnete den Fall als eine der "grausigsten Taten", denen er je begegnet sei. "Bis zu diesem Fall habe ich Kannibalismus mit lange vergangenen Zeiten oder mit Robinson-Crusoe-Geschichten verbunden."

Der Koch hatte den 33-jährigen Mann zum Abendessen eingeladen. Als sich der Gast ihm sexuell näherte, schnitt er ihm die Kehle durch und stach mehrfach auf ihn ein. Anschließend schnitt er Fleischstücke aus der Leiche heraus und bereitete sie in der Küche zu.

Der Verurteilte hatte 1993 den Titel als "Mr. Gay" (Mister Schwul) des Vereinigten Königreichs gewonnen. Er war nach Angaben des Richters "sexuell verstört". Er war mit seinem Opfer vor der Tat eine Art Beziehung eingegangen.

Nachdem er sein Opfer getötet hatte, war der Mann blutverschmiert in einen Imbiss gegangen und sagte, er habe jemanden umgebracht. Die Polizei hatte sechs Stücke gebratenes Menschenfleisch neben Gewürzen und Olivenöl in seiner Küche gefunden. Ein gekautes Fleischstück wurde in einem Mülleimer sichergestellt. Vor Gericht hatte der Mann angegeben, sich nicht mehr an die Tat erinnern zu können.

Der Richter sagte, der Mann sei "höchst gefährlich", wenn er getrunken habe. In der Vergangenheit habe er schon einmal einen Ex- Freund mit einem Hackbeil bedroht. Er habe keinerlei Reue für die jetzige Tat gezeigt.

DPA DPA

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