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Kapitän verlässt das "Traumschiff": Flaggenstreit auf der MS Deutschland

Weil er die "Deutschland" nicht unter maltesischer Flagge führen will, ist der Kapitän des TV-Traumschiffs jetzt von Bord gegangen. Die Reederei will eine sachliche Aussprache mit dem Schiffsführer.

Die #link;http://www.stern.de/reise/deutschland/neuer-heimathafen-fuer-ms-deutschland-traumschiff-unter-falscher-flagge-1828041.html;Pläne zur Ausflaggung des Traumschiffs "Deutschland"# sorgen weiter für Unruhe. Nach einer Auseinandersetzung mit dem Eigner sei der Kapitän des Schiffes, Andreas Jungblut, von Bord geschickt worden, berichtete die "Bild-Zeitung" am Freitag. Die "Deutschland" liegt derzeit als deutsches Olympiaschiff in London vor Anker.

Jungblut sei nicht von Bord gejagt worden, sagte eine Reedereisprecherin am Freitag. Der Kapitän sei während seines schon lange geplanten Urlaubs an Bord gekommen. Daraufhin sei er gefragt worden, warum er nicht einfach seinen Urlaub genieße, woraufhin Jungblut erregt von Bord gegangen sei, sagte die Sprecherin.

Hintergrund ist offenbar, dass Jungblut kein Hehl daraus macht, dass er die Pläne der neuen Eigner der Reederei Deilmann, der Münchner Finanzholding Aurelius ablehnt, das Luxuskreuzfahrtschiff künftig unter maltesischer Flagge fahren zu lassen. Die Geschäftsführung würde sich wünschen, zu einer sachlicheren Ebene der Diskussion zurückzukehren, sagte die Sprecherin.

Der Streit schlägt zur Eröffnung der Olympischen Spiele in London hohe Wellen, da der Kreuzfahrtdampfer derzeit als offizielles deutsches Olympiaschiff im Londoner Hafen liegt. Die deutschen Athleten sollen mit der MS "Deutschland" nach dem Ende der Spiele in der Hamburger HafenCity einlaufen, um dort von den Fans begrüßt zu werden.

juho/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.