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Kassandra-Prozess: Schüler muss achteinhalb Jahre in Haft

Der minderjährige Peiniger der kleinen Kassandra ist am Mittwoch zu achteinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Das Landgericht in Wuppertal sprach den 15-jährigen Schüler des versuchten Mordes schuldig.

Der minderjährige Peiniger der kleinen Kassandra ist am Mittwoch zu achteinhalb Jahren Jugendhaft verurteilt worden. Das Landgericht in Wuppertal sprach den 15-Jährigen des versuchten Mordes schuldig.

Der Schüler soll das neunjährige Mädchen mit Steinhieben ins Gesicht lebensgefährlich verletzt haben. Dann warf er die Kleine laut Anklage in einen Kanalschacht, zog den schweren Deckel darüber und tarnte das Versteck mit Ästen.

Die Öffentlichkeit ist von dem Prozess vollständig ausgeschlossen. Der Prozess endet nach nur drei Wochen und sieben Verhandlungstagen. Ursprünglich war er bis Ende Juni angesetzt.

Beim Prozessauftakt hatte der Schüler nach monatelangem Schweigen überraschend zur Tat ausgesagt. Seine Verteidigerin hatte dies als Geständnis gewertet. Kassandra war am 14. September 2009 in Velbert nach vielen Stunden im Schacht stark unterkühlt von einem Spürhund entdeckt worden. Sie wurde tagelang in ein künstliches Koma versetzt und konnte sich später an die Tat nicht erinnern.

DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?