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Mammutbäume im Yosemite-Park: Feuersbrunst bedroht Kaliforniens uralte Giganten

Sie gehören zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde - und sind in Gefahr: Schwere Waldbrände fressen sich auf die Mammutbäume im Yosemite-Nationalpark zu.

Von Jens Wiesner

Schwarz und verkohlt ragen die Stümpfe, die einmal Bäume waren, in den Himmel. Frische Waldluft riecht hier niemand mehr. Stattdessen treibt der Wind beißenden Rauch durch die toten Äste, tief hinein in die Nasen der Menschen, die verzweifelt versuchen, gegen das Feuer anzukämpfen. Seit zehn Tagen lodern schwere Waldbrände in Kalifornien, sie gehören zu den schlimmsten in der Geschichte des US-Bundesstaates. 500 Quadratkilometer Natur fielen den Flammen bereits zum Opfer, am Montag hatte sich das Feuer auf eine Fläche ausgedehnt, die der Millionenmetropole Chicago entspricht. Und nun lodern sie gefährlich nahe am Herzen des Yosemite-Nationalparks.

Damit hat der Brand eine neue Qualität erreicht: Die Parkwächter fürchten um ihren größten Schatz, die uralten Mammutbäume. "Alle Pflanzen und Bäume im Yosemite sind wichtig, aber die großen Mammutbäume sind unglaublich wichtig, sowohl für das, was sie sind, als auch als Symbole des Nationalparks", sagte Parksprecher Scott Gediman der "Los Angeles Times". Auch wenn man sich auf der offiziellen Webseite des Parks noch gelassen gibt, ist die Ungewissheit zermürbend: Experten zufolge muss nur der Wind ungünstig drehen, um das Feuer erneut anzufachen. So war es in den Tagen nach dem 17. August, als der Brand erstmals entdeckt wurde. Ganz plötzlich sei er eskaliert, erklärte Lee Bentley vom Forstamt der "LA Times". Das Feuer "war so heiß, dass es sein eigenes Wetter machte. Es war, als würde man einen schweren Brocken in einen Teich werfen, die Flammen verbreiteten sich in jede Richtung."

Bäume mit natürlichem Feuerschutz

Unvorstellbar, wenn sie die uralten Riesen erreichen sollten. Mehr als 100 Meter wachsen die imposanten Gewächse in den Himmel, ihr Stamm alleine misst vier bis sechs Meter im Durchmesser. Vor Millionen Jahren waren sie einst weit verbreitet, säumten Gebiete rings um den Globus. Als die Stadt Rom dem Mythos nach gegründet wurde, waren viele der Bäume in Yosemite schon hunderte Jahre alt. Heute gibt es natürliche Vorkommen von Mammutbäumen nur noch in einem kleinen Gebiet in China - und an der Westküste der USA. Zwei Arten wachsen in Kalifornien: Der Küstenmammutbaum (Sequoia sempervirens oder "Californian Redwood") gedeiht vor allem an der dunstigen Pazifikküste. Der Riesen- oder Bergmammutbaum (Sequoiadendron giganteum oder "Big Tree") wurde um 1833 nördlich des Yosemite Valley entdeckt.

Rigorose Abholzung und Rodung zu Zeiten des großen Goldrausches haben den Mammutbaum zu einer bedrohten Art gemacht. Im Yosemite Nationalpark sind die Sequoias mittlerweile vor Menschenhand geschützt, wachsen auf einem ein Quadratkilometer großen Waldgebiet, dem Mariposa Grove. Doch ausgerechnet Menschenhand war es, die den "Wawona Tree" zum berühmtesten Vertreter seiner Art im Park machte: Bis 1969 führte eine Straße mitten durch seinen 27 Meter durchmessenden Stamm. Im harten Winter jenes Jahres brach der Gigant unter den Schneemassen zusammen. Seitdem ist er als "Gefallener Tunnelbaum" bekannt.

Einem Feuer wäre der "Wawona Tree" hilflos ausgeliefert. Die wirklich großen Exemplare könnten einen Waldbrand aber relativ schadlos überstehen: Ihre schwammige Borke, die bis zu 50 Zentimeter dick werden kann, bietet einen natürlichen Feuerschutz. Der darin enthaltene Bitterstoff Tannin sorgt auch dafür, dass selbst abgestorbene Exemplare nur langsam verrotten. Ist der Brand abgeklungen, nutzt der Mammutbaum die verbrannte Erde gar zur Fortpfanzung und wirft seine Samen ab.

Auf dem verkohlten Resten toten Holzes wächst dann neues Leben - das im besten Fall Jahrtausende andauert.

mit Agenturen
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.