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Mathias Rust - 25 Jahre danach: Bekenntnisse des Kremlfliegers

Über ihn sprach die Welt: Mitten im Kalten Krieg flog Mathias Rust mit seiner Cessna nach Moskau. Der stern besuchte mit ihm den Roten Platz, das Ziel seiner waghalsigen Mission.

Diese Woche im stern: Mathias Rust kehrt nach Moskau zurück

Kremlflieger Mathias Rust hält seine spektakuläre Landung in Moskau vor 25 Jahren im Rückblick für unverantwortlich. "Damals, mit 19 Jahren, mit meinem Elan und meiner politischen Überzeugung, war es für mich das einzig Richtige, was ich tun konnte", sagte Rust dem stern in einem Interview, für das er auf den Roten Platz zurückkehrte. "Aus heutiger Perspektive schätze ich das natürlich anders ein. Ich würde es sicherlich nicht mehr tun und meine Pläne nicht mehr für realistisch halten... Aus heutiger Sicht war das unverantwortlich." 1987, noch zu Zeiten des Kalten Kriegs, war der junge Deutsche unbemerkt von der Luftabwehr mit einem einmotorigen Sportflugzeug bis ins Zentrum der Sowjetmacht vorgedrungen. Der heute 44-jährige Mathias Rust besuchte mit dem stern nicht nur den Roten Platz, wo er am 28. Mai 1987 seine Cessna vor der Basilius-Kathedrale abstellte, sondern auch das Lefortowo-Gefängnis, wo er 14 Monate in Haft saß.

Er sei über den gescheiterten Abrüstungs-Gipfel von US-Präsident Ronald Reagan und Sowjet-Chef Michail Gorbatschow 1986 auf Island so enttäuscht gewesen, dass er beschlossen habe, mit einem "Friedensflug" über alle Grenzen hinweg ein Zeichen zu setzen, sagte Rust. Im Interview mit dem stern spricht er nicht nur über den abenteuerlichen Flug, sondern stellt sich auch der Kritik über sein Verhalten in der Zeit danach, als er in einem Hamburger Krankenhaus eine Schwesternschülerin niederstach, die ihn offenbar zurückgewiesen hatte. "Ich hatte einen Blackout", so Rust zum stern. "Ich bin ja sonst ein friedliebender Mensch, ich bin nicht gewalttätig. Ich habe bis heute keine Erklärung dafür gefunden, warum das geschehen ist."

Heute arbeite er für einen befreundeten Investmentbanker in Zürich, so Rust in dem Interview, und lasse sich außerdem zum Yogalehrer ausbilden, um in den nächsten Jahren in Hamburg eine eigene Yogaschule zu eröffnen.

Peter Meroth
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(