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Rauchschwaden über St. Petersburg

Ukraine greift St. Petersburg an - Rutte zu Solidaritätsbesuch in Kiew

Die Ukraine hat kurz vor dem Start eines internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg Energie- und Militäranlagen in der zweitgrößten russischen Stadt angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Beglow wurden mehrere Infrastruktureinrichtungen beschädigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacken am Mittwoch bei einem Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew als „gerecht“. Rutte lobte die Ukraine dafür, dass sie „standhaft“ bleibe, während Russland „immer verzweifelter“ werde.
Rutte (l.) und Selenskyj am Mittwoch in Kiew

Rutte nennt Russland bei Besuch in Kiew „zunehmend verzweifelt“

Russland ist nach Einschätzung von Nato-Generalsekretär Mark Rutte nach mehr als vier Jahren Krieg gegen die Ukraine „zunehmend verzweifelt“. Russlands „Rücksichtslosigkeit“ sei „nicht neu“, sagte Rutte während eines Besuchs in Kiew am Mittwoch angesichts der jüngsten schweren Angriffe Moskaus auf die Ukraine. „Doch während die Ukraine weiterhin standhaft bleibt, neue Wege beschreitet und auf dem Schlachtfeld Geländegewinne erzielt, ist Russland zunehmend verzweifelt“, fügte Rutte hinzu.
Rauch über St. Petersburg

Ukraine greift St. Petersburg vor Start von Wirtschaftsforum an - Kreml plant „Reaktionen“

Die Ukraine hat kurz vor dem Start des internationalen Wirtschaftsforums im russischen St. Petersburg laut Behörden Energie- und Militäranlagen in der Stadt mit Drohnen angegriffen. „Mehrere“ Infrastruktureinrichtungen seien am Mittwoch beschädigt worden, teilte Gouverneur Alexander Beglow mit. Kiew zufolge zielten die Angriffe darauf ab, die für Moskau bedeutsame mehrtägige Wirtschaftskonferenz zu stören, bei der auch Präsident Wladimir Putin erwartet wird. Der Kreml kündigte „Reaktionen“ auf die Angriffe an.
Schäden nach russischen Angriffen auf Kiew

23 Tote bei massiven russischen Angriffen in Ukraine - Russland verliert erneut Gebiete

Mindestens 23 Tote und über hundert Verletzte: Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Dienstag die Ukraine mit massiven Drohnen- und Raketenangriffen überzogen und vor allem die Hauptstadt Kiew sowie die Großstadt Dnipro ins Visier genommen. In Dnipro starben nach Behördenangaben 16 Menschen, in Kiew sieben. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte derweil am Dienstagabend vor einem erneuten russischen Großangriff. Derweil zeigte eine AFP-Analyse, dass Russland im Mai den zweiten Monat in Folge unter dem Strich Gebietsverluste verzeichnete.