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"Kriminalität hat kein Geschlecht" Meistgesuchte Verbrecherinnen: Europol fahndet mit ungewöhnlicher Aktion

Das Gendern hat sich in vielen Lebensbereichen etabliert. Doch kaum jemand spricht von Verbrecherinnen und Verbrechern oder Terroristinnen und Terroristen - denn Gewalt und Kriminalität gelten bei vielen als männlich. Doch dieser Vorstellung widerspricht nicht nur die Realität, sondern auch die europäische Polizeibehörde Europol. "Crime has no gender" - zu deutsch "Kriminalität hat kein Geschlecht" - zeigt 21 Steckbriefe von gesuchten Personen, die Gesichter verborgen unter einer Maske. 18 davon entpuppen sich als Frauen. Unter den Delikten: Mord, Drogenhandel oder Zwangsprostitution. Laut BKA-Statistik ist in Deutschland die Zahl der weiblichen strafmündigen Tatverdächtigen von 1993 bis 2016 um mehr als 20 Prozent gestiegen. Die Gesamtzahl stieg dagegen nur um knapp 16 Prozent. Auch im Bereich der Kriminalität holen Frauen also gegenüber den Männern auf.
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Gewalt gilt oft als männlich. Um dieser Vermutung entgegenzuwirken hat Europol die Aktion "Kriminalität hat kein Geschlecht" gestartet. Mit 21 Steckbriefen werden die meistgesuchten Verbrecherinnen Europas gesucht, die sich erst hinter einer Maske verbergen.

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