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Tierquälerei Haustier-Tattoos in Mexiko immer beliebter – Gesetz soll Riegel vorschieben

Haustier Tätowierung
Ausschnitt aus einem Youtube-Video, dessen Macher Piercings und Tattoos bei Hunden kritisiert
© Screenshot Youtube.com/Billtops
In Mexiko setzen sich Tierrechtsaktivisten für ein Verbot für Tattoos und Piercings bei Tieren ein. Ein neuer Gesetzesentwurf soll das Tätowieren an Haustieren aus ästhetischen Gründen verbieten.

Dieser Beitrag erschien zuerst an dieser Stelle auf RTL.de

In Mexiko werden immer mehr Haustiere tätowiert und gepierct. Tierrechtsaktivisten fordern jetzt lautstark ein Verbot für Tattoos und Piercings bei Tieren. Ein Gesetz soll dem ganzen Spuk nun ein Ende bereiten. 

Tier-Tattoos sollen mit 1000 Euro bestraft werden

Gegen den verrückten Tattoo-Trend bei Tieren ist in Mexiko derzeit ein Gesetz geplant, das Tätowieren oder Piercen von Tieren mit umgerechnet mehr als 1.000 Euro bestrafen soll, wie der mexikanische Fernsehsender "TV Azteca" berichtete. Das Gesetz werde in der Hauptstadt Mexiko-Stadt angesichts der zunehmenden Beliebtheit der Tier-Tätowierungen heftig diskutiert. Tierrechtsaktivisten prangerten die Praxis als Tierquälerei an. Sie fordern laut "TV Azteca", dass das Tätowieren oder andere körperliche Veränderungen aus ästhetischen Gründen, beispielsweise an Hunden oder Reptilien, verboten werden sollen.

Links ist der Kopf einer dunkelhäutigen Stoffpuppe mit rotem Kopftuch zu sehen, links ein Reptil in einem Terrarium

Tattoos und Piercings zur Registrierung weiterhin erlaubt

Ausgenommen von dem Gesetzesvorschlag seien allerdings Tätowierungen oder Piercings, die zur Registrierung oder Überwachung der Tiere dienen. Diese müssten demnach aber unter Aufsicht eines Tierarztes durchgeführt werden. Bislang waren Tattoos und Piercings erlaubt. Jetzt solle ein klarer Unterschied gemacht werden. Die Umweltschutzkommission des Kongresses von Mexiko-Stadt habe das neue Verbot bereits einstimmig gebilligt. 

RTL.de/stz

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