HOME

Mordserie in Missouri: Mann soll sieben Menschen erschossen haben

War es ein Familiendrama? Die Polizei findet in einer Ortschaft im US-Bundesstaat Missouri mehr als ein halbes Dutzend Leichen. Die Umstände sind noch rätselhaft. Auch der mutmaßliche Täter ist tot.

Ein junges Mädchen alarmiert die Polizei, weil sie Schüsse hört. Die Polizei findet später zwei Leichen in ihrem Haus.

Ein junges Mädchen alarmiert die Polizei, weil sie Schüsse hört. Die Polizei findet später zwei Leichen in ihrem Haus.

Ein 36-Jähriger hat anscheinend im US-Bundesstaat Missouri sieben Menschen erschossen, darunter mehrere Verwandte. Ein achtes Opfer wurde verletzt und wird überleben, wie die Polizei mitteilte. Demnach ereigneten sich die Bluttaten in der Nacht zum Freitag in mehreren Häusern in der Ortschaft Tyrone. Der mutmaßliche Todesschütze habe sich später in einem Auto selbst das Leben genommen.

Zu den Opfern zählen der Polizei zufolge zwei Ehepaare. Über die Identität der weiteren Toten wurden zunächst keine Angaben gemacht. Bestätigt wurde aber, dass der Tatverdächtige der Cousin einiger der Opfer sei.

Mädchen flüchtet zum Nachbarn

Eine 74-jährige Frau, die in der Tatnacht ebenfalls leblos aufgefunden worden, aber nach vorläufigen Erkenntnissen eines natürlichen Todes gestorben war, ist die Mutter des Schützen. Spekulationen, dass ihr Ableben die Serie der tödlichen Schüsse ausgelöst haben könnte, wies die Polizei mit Hinweis auf den frühen Stand der Ermittlungen zurück.

Nach Angaben der zuständigen Behörde schlug ein junges Mädchen am Freitag wegen Schüssen in ihrem Haus Alarm und flüchtete zu einem Nachbarn. Die Beamten entdeckten bei ihr daheim dann zwei Leichen. Bei einer folgenden Durchsuchung drei anderer Häuser wurden fünf weitere Todesopfer und die verletzte Person gefunden. Zudem entdeckte die Polizei an einem weiteren Ort die Leiche der 74-Jährigen.

Das Auto mit dem toten mutmaßlichen Schützen wurde außerhalb der Ortschaft aufgespürt. Tyrone liegt ungefähr 260 Kilometer südwestlich der Großstadt St. Louis.

Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?