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Neuer, alter Trend: Amerikaner verzehren sich nach mexikanischer Cola

Obwohl Coca-Cola das amerikanische Kultgetränk ist, bevorzugen US-Bürger immer öfter die deutlich teurere Importversion aus Mexiko. Der Grund liegt in einer ganz einfachen Zutat.

Coca-Cola wie in alten Zeiten: Die Variante aus Mexiko wird noch in Glasflaschen abgefüllt und mit Rohrzucker gesüßt

Coca-Cola wie in alten Zeiten: Die Variante aus Mexiko wird noch in Glasflaschen abgefüllt und mit Rohrzucker gesüßt

Wer hätte gedacht, dass #link;2066791;Coca-Cola# ein zweites Mal zum Trendgetränk avancieren würde? Gegründet vor mehr als 120 Jahren wird das Koffein-Getränk inzwischen aus den USA in die ganze Welt exportiert. Aber ausgerechnet im Heimatland der Coke könnte bald eine ausländische Variante das Rennen machen: mexikanische Coca-Cola.

In Mexiko lässt das Unternehmen das Getränk nämlich immer noch mit Rohrzucker und nicht mit Maissirup süßen, wie zu Hause in den USA. Statt billig in Plastik kommt die Coke aus Mexiko zudem in schicken Retro-Glasflaschen auf den Tisch. Diese müssen extra aus dem Nachbarland importiert werden - und kosten dann beispielsweise in New Yorker Restaurants das Fünffache der US-amerikanischen Variante.

Dem Erfolg tut das keinen Abbruch: Ein Fan eröffnete bei Facebook die Seite "Mexican Coke". Fast 10.000 Gleichgesinnte haben sie schon geliked und freuen sich, dass "Coke wieder so wie früher schmeckt". Die Fans geben sich außerdem rege Tipps, wo man die mexikanische Version kaufen kann, denn noch sind die Flaschen an nur wenigen Verkaufsstellen erhältlich. Immerhin - so bleibt der Hype weiter bestehen.

Andra Wöllert mit DPA
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