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Luftaufnahmen aus den 20ern und 30ern Tausende machen schon mit: Wissen Sie, wo dieses Bild entstanden ist?

Österreichische Nationalbibliothek
Wissen Sie, wo das ist? Oder das? Oder das? Falls Sie diese Orte kennen, dann können Sie helfen. Die Österreichische Nationalbibliothek will tausende historische Luftbilder einordnen lassen. Per Crowdsourcing, also mit der Hilfe vieler Internetnutzer. Auf einer eigens eingerichteten Internetseite können User die Bilder aus den 1920er- und 1930er-Jahren entdecken, beschreiben und auf einer Landkarte verorten. 10.000 Luftbilder wurden dafür digitalisiert. Sie zeigen ein Österreich vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, vor der Zersiedelung und dem Ausbau von Verkehrswegen und Gewerbeparks. Auch die Wiener Rotunde, das Wahrzeichen der Weltausstellung von 1873, ist auf eines der Bilder zu erkennen. Ihre Kuppel war damals die größte der Welt und wurde 1937 durch ein Feuer zerstört. Die Hälfte der Aufnahmen stammt von "Austroflug", einer Abteilung der 1923 gegründeten "Österreichische Luftverkehrs AG".   Die zweite Hälfte aus dem Nachlass von Fritz Wejrowsky, dem Inhaber eines Postkartenverlages. Auf der eigens eingerichteten Internetseite sollen die Einträge mehrere Kontroll-Schleifen auf ihre Richtigkeit hin durchlaufen. Die Kampagne "Österreich aus der Luft" soll laut Nationalbibliothek der Start für weitere Projekte sein, bei denen man vom Wissen der Internetuser profitieren will.
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Die Österreichische Nationalbibliothek will tausende historische Luftbilder verorten. Auf einer eigens eingerichteten Internetseite können User Bilder aus den 1920er- und 30er-Jahren entdecken, beschreiben und auf einer Landkarte kennzeichnen. 

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