Panne im Weißen Haus Telefonsex statt Pressekonferenz


Unmoralisches Angebot: Bei dem Versuch, an einer Telefonkonferenz mit US-Außenministerin Hillary Clinton teilzunehmen, wurden amerikanische Journalisten mit einer Sex-Hotline verbunden. Das Weiße Haus schweigt zu dem peinlichen Vorfall.

Verblüffte Journalisten sind bei einer Telefonsex-Hotline statt bei US-Außenministerin Hillary Clinton und dem Nationalen Sicherheitsberater James Jones gelandet, nachdem sie eine vom Weißen Haus herausgegebene Telefonnummer für eine Konferenzschaltung gewählt hatten. "Hast du verborgene Gelüste?" fragte sie eine laszive Frauenstimme und lud zur Eingabe der Kreditkartendaten ein, um gemeinsam "unartig" zu werden.

Das Weiße Haus gab keine Erklärung dafür ab, wie das Missgeschick am Donnerstag zustande kam. Es gebe angesichts des G20- und des Nato-Gipfels "wichtigere Themen", sagte ein Sprecher. Bei der Konferenzschaltung sollten Journalisten eigentlich mit Jones und Clinton verbunden werden, die sich gemeinsam mit US-Präsident Barack Obama in London aufhielten.

AFP AFP

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