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Peinliche Polizeipanne: Todesnachricht über Facebook

Wochenlang sucht eine Mutter verzweifelt nach ihrem Jungen. Dabei liegt der längst im Leichenschauhaus. Die Polizei hatte die Todesnachricht per Facebook verschickt - sie war leider nicht angekommen.

Soziale Netzwerke sollen das Leben einfacher machen. Das dachte sich wohl auch die Polizei in Clayton im US-Bundesstaat Georgia. Einer Mutter die Nachricht vom Tod ihres Sohnes persönlich zu überbringen, ist eine belastende Situation, der man mit einer Textnachricht elegant entgehen kann. Anna Lamb-Creasey, deren Sohn bei einem Unfall gestorben war, bekam nicht wie üblich Besuch von einem Polizeibeamten, sondern eine anonyme Nachricht auf Facebook.

Was weder Polizisten noch Mrs. Lamb-Creasey wussten: Der Internetdienst schützt seine User vor unbekannten Spam-Mails. Nachrichten von Personen, mit denen man nicht befreundet ist, landen in einem versteckten Sammelordner. So auch bei Lamb-Creasey. Weil sie gar nicht wusste, dass es diesen Ordner überhaupt gibt, ruhte die Nachricht dort wochenlang ungeöffnet.

Gesendet wurde die Todesbotschaft auch nicht von einem offiziellen Account der Polizei. Der Name des Absenders lautete "Misty Hancock" und prangte mit dem Profilbild eines bekannten Rappers. Die Nachricht war vom Privataccount eines Polizeiangestellten versandt worden.

Fantasieaccount mit Rapper-Bild

Tatsächlich hatte die Mutter andere Sorgen, als sich um unbekannte User mit Fakebildern zu kümmern. Schließlich vermisste sie ihren Sohn und versuchte ihn in Krankenhäusern und Polizeistationen zu finden. Auf seiner Facebookseite hinterließ sie verzweifelte Einträge. Dabei war ihr Sohn längst tot. Er starb, als er beim Überqueren einer Straße von einem Auto überrollt wurde. Und lag zum Zeitpunkt ihrer Suche längst in der Leichenhalle.

Die Polizei von Clayton County bedauert den Zwischenfall. Gibt aber zur Entschuldigung an, man habe mehrmals versucht, die Angehörigen auf konventionellem Wege zu erreichen. Weil an den angegeben Adressen niemand angetroffen wurde, habe man dann den Weg über Facebook gewählt.

Die Mutter ist trotzdem wütend. "Sie sagten mir, sie hätten alles Mögliche unternommen", sagte sie Atlantas News Channel 2. "Aber das glaube ich nicht. Sonst spüren die doch Verbrecher auf, da hätten sie mich doch leicht finden können."

Von Gernot Kramper
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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