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Reaktor nicht in Gefahr: Feuer auf Atom-U-Boot in Maine

Auf einem Atom-U-Boot der US-Marine im Bundesstaat Maine ist ein Feuer ausgebrochen. Über dem Boot steht dichter Rauch. Die Rettungsarbeiten gestalten sich äußerst schwierig.

Auf einer Werft im US-Bundesstaat Maine ist am Mittwochabend (Ortszeit) auf einem Atom-U-Boot ein Feuer ausgebrochen. Der Reaktor des Schiffes sei zum Zeitpunkt des Brandes nicht in Betrieb gewesen und nicht von den Flammen erfasst worden, sagte eine Sprecherin der Werft in Portsmouth in Maine, über der dicke schwarze Wolken aufstiegen. Es seien auch keine Waffen an Bord gewesen. Das Feuer auf der "USS Miami" brach am Mittwochabend aus und war am Donnerstag immer noch nicht gelöscht, wie Hafensprecherin Tami Remick sagte.

Nach Angaben Remicks entstand der Brand im vorderen Teil des U-Boots, wo die Kajüten der Mannschaft sowie die Kommandozentrale sind. Die Ursache für das stundenlang wütende Feuer sei unklar. Vier Feuerwehrleute wurden während der Löscharbeiten verletzt. Die Einsatzkräfte mussten Ausrüstung unter anderem vom rund 90 Kilometer entfernten Internationalen Flughafen von Boston heranschaffen.

Das Schiff sei im März für größere Überholungsarbeiten zur Schiffswerft nach Portsmouth gekommen.

jar/kave/DPA / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?