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Sechs Richtige, Superzahl fehlt: Zwölf Millionen Euro im Lotto-Jackpot

Deutschland sucht weiter nach seinem Lotto-König. Bereits zum sechsten Mal in Folge konnte der Jackpot in dieser Woche nicht geknackt werden. Dabei hatten gleich drei Tipper auf die sechs richtigen Zahlen gesetzt.

Der Lotto-Jackpot steigt auf zwölf Millionen Euro. Nachdem zum sechsten Mal in Folge niemand alle sechs Gewinnzahlen und die Superzahl richtig getippt hatte, wächst das Preisgeld in der höchsten Klasse der Lotterie auf diesen Wert an, wie der Deutsche Lotto- und Totoblock am Montag in München mitteilte.

Die sechs Richtigen 4, 6, 22, 31, 35 und 40 hätten zwar drei Teilnehmer getippt, von ihnen habe aber niemand die Superzahl 7 auf seinem Schein gehabt. Sie können sich dennoch über je 733.719,70 Euro freuen.

APN / APN
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?