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Junge Britin verurteilt: Sex war zu laut - zwei Wochen Gefängnis

Mit ihrem lauten Sex-Gestöhne trieb eine junge Britin ihre Nachbarn in den Wahnsinn. Jetzt gab es die Quittung für ihr ausschweifendes Liebesleben. Ein Gericht verurteilte sie zu einer Haftstrafe.

Ooohhhhhhh jaaaaaa! Dass man es beim Sex offenbar auch "übertreiben" kann, ist einer jungen Britin zum Verhängnis geworden. Weil sie mit lauten Liebesspielen ihre Nachbarn in den Wahnsinn trieb, muss Gemma W. für zwei Wochen ins Gefängnis. Ein Gericht in Birmingham verurteilte sie am Montag zu dieser Strafe, weil sie Ende Januar morgens um 5 Uhr "beim Sex so laut geschrien hat", dass sie die Nachbarn damit belästigte.

Ein Nachbar sagte aus, er sei von dem Geschrei aufgewacht und das Ganze habe "zehn Minuten gedauert". Die recht harte Strafe für das Liebesspiel bekam die Britin, weil sie in der Vergangenheit bereits offiziell verwarnt wurde.

"Die schlimmsten zwei Jahre meines Lebens"

Konkret wird der Dame laut "Birmingham Mail" ein "anti-soziales Verhalten" vorgeworfen. Demnach hatte Gemma W. nicht nur besonders lauten Sex sondern stritt zudem öfters nachts mit ihrem Freund, hörte laute Musik, stampfte auf dem Boden und schlug Türen auf unsachte Art und Weise zu.

Ihre Nachbarn trieb dies zur Verzweiflung. Eine Frau, die in dem Bericht nicht namentlich genannt werden wollte, erklärte: "Die Männer sind in ihrer Wohnung ständig ein- und ausgegangen." Anschließend habe Gemma W. meist den ganzen Tag geschlafen. Im Laufe der Zeit hätte sie den Überblick verloren, wie oft sie frühmorgens an der Tür hätte klopfen müssen, führte die "Geschädigte" aus. "Das waren die schlimmsten zwei Jahre meines Lebens".

Der Freund von Gemma W. blieb übrigens von einer Strafe verschont. Ob er das Liebesspiel einfach nur leiser genoss, oder ob seine Gespielin seine Geräusche einfach nur dermaßen übertönte, dass man ihm nichts vorwerfen konnte, ist nicht überliefert.

mod/AFP / AFP
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