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Sommerhitze in Deutschland: Es ist genug Wasser für alle da

Der lang erwartete heiße Sommer ist da: Deutschland schwitzt bei mehr als 30 Grad, auch in den nächsten Tagen. Zwar wird überall mehr Wasser benötigt, doch die Vorräte im Land sind groß.

Seit Wochen erfreut der Sommer das ganze Land: Die Sonne scheint häufig, die Werte auf dem Thermometer sollen die 30 Grad weiterhin übersteigen. Mit der Hitze wächst allerdings der Wasserverbrauch: Die Blumen im Garten lechzen danach, Kinder wollen im Schwimmbecken planschen, und viele Menschen trinken mehr.

Über den Anstieg des Wasserverbrauchs an heißen Tagen wissen am besten die Wasserwerke Bescheid. Trinkwasserversorgung ist in Deutschland Sache der Gemeinden und Städte. In Haltern am See zwischen Ruhrgebiet und Münsterland etwa speist sie sich aus dem Halterner und dem Hullerner See und liefert Wasser für rund eine Million Einwohner und die Industrie. Wegen der Hitze pumpe das Wasserwerk derzeit pro Tag 340.000 Kubikmeter Wasser ins Netz, sagt die Sprecherin des Betreibers Gelsenwasser, Heidrun Becker. Im Jahresdurchschnitt sind es 250.000 Kubikmeter täglich.

Erhöhter Verbrauch am frühen Abend

Jeder Deutsche verbraucht im Schnitt täglich 121 Liter Wasser, schätzt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). 43 Liter fließen beim Duschen, 33 Liter spült jeder die Toilette hinunter, 22 Liter schlucken Waschmaschine und Geschirrspüler. Zum Kochen und Trinken nutzt jeder 5 Liter Wasser. Der Rest entfällt auf Dinge wie Putzen oder Autowaschen.

Im Wasserwerk Haltern registriert man bei der Hitze zwischen 16 und 21 Uhr einen deutlich erhöhten Verbrauch. "Das dürfte an der Dusche liegen, die man sich gönnt, oder am Wasser, mit dem der Rasen gesprenkelt wird", sagt Becker. Außerdem zapften die Verbraucher auch mehr Wasser zum Trinken aus der Leitung.

Mineral- statt Leitungswasser

Doch Wasserknappheit ist in Deutschland auch bei hohen Temperaturen keine Gefahr, sagt eine Sprecherin des Ruhrverbands. Das öffentlich-rechtliche Unternehmen betreibt entlang der Ruhr zwischen Duisburg und Dortmund das größte zusammenhängende Talsperrensystem Deutschlands und leitet Wasser für 4,6 Millionen Menschen zu. "Es kann den ganzen Sommer die Sonne scheinen, ohne dass wir Probleme bekommen." Die acht vom Ruhrverband betriebenen Talsperren seien derzeit zu 84 Prozent gefüllt. Für ganz Deutschland beruhigt Stephan Gabriel Haufe vom Bundesumweltamt: "Das Trinkwasser wird nicht knapp."

Ihren Durst löschen die Deutschen neben Wasser aus dem Hahn übrigens vor allem mit Mineralwasser. Das ist bei der Hitze gefragt, wie das Beispiel Rewe zeigt: Laut einem Sprecher der Supermarktkette wird in einem heißen Monat wie dem Juli 25 Prozent mehr Mineral- und Sprudelwasser verkauft.

juho/Michael Schnitzler, DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.