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Song geklaut: Neuseeländische Partei verliert Prozess gegen Eminem

Um ihren Wahl-Werbespot musikalisch zu untermalen, nutzte die neuseeländische National Party im Jahr 2004 das Intro eines bekannten Eminem-Songs. 13 Jahre später kommt die Partei dieser Streich teuer zu stehen.

Eminem gewinnt Prozess gegen National Party: Der Rapper während eines Auftritts im Yankee Stadion in New York

Im Jahr 2002 veröffentlichte Eminem seinen bis heute berühmtesten Song "Lose Yourself", um den sich jetzt vor Gericht gestritten wurde. 

Neuseeland ist zugegebener Weise nicht der Dreh- und Angelpunkt der Welt - auf der Insel im südlichen Pazifik leben kaum mehr Menschen als in Berlin. Da kann es schon mal sein, dass ein gestohlener US-Song nicht weiter beachtet wird. So zumindest muss sich das die neuseeländische National Party gedacht haben, die Eminems Welthit "Lose Yourself" nur wenig abgewandelt für ihren Wahl-Werbespot nutzte. In einem Prozess verlor die bisherige Regierungspartei nun gegen den amerikanischen Musiker und muss umgerechnet 390.000 Euro zahlen. Das oberste Gericht des Pazifikstaats, der High Court, verurteilte die konservative Partei am Mittwoch zu der Strafzahlung plus Lizenzgebühren.

National Party nutzte "Lose Yourself" von Eminem

Die Partei des bisherigen Premierministers Bill English hatte im Wahlkampf 2004 ohne Erlaubnis ein Lied verwendet, das deutliche Anklänge an "Lose Yourself" hatte. Die National Party hatte sich damit gerechtfertigt, dass sie die Rechte an der Version von einer Firma in Australien gekauft habe - allerdings nur für einen Bruchteil der jetzigen Summe.

Die National Party war in Neuseeland seit 2008 an der Regierung. An diesem Donnerstag soll jedoch die Vorsitzende der sozialdemokratischen Labour-Partei, Jacinda Ardern, als neue Premierministerin vereidigt werden. Bei der Wahl im September waren zwar die Konservativen wieder auf den ersten Platz gekommen. Ardern schmiedete jedoch eine Koalition mit den Grünen und der populistischen Partei New Zealand First (NZF, Neuseeland Zuerst).


sve / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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