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Gruseliges Video aus Australien: Mann will Wolfsspinne töten - und hundert tauchen auf

Schock für einen Australier: Der Mann wollte mit einem Besen eine große Spinne töten. Doch nachdem er zugeschlagen hatte, tauchten plötzlich zahllose kleine Spinnen vor seinen Füßen auf.

Wolfsspinnen sind auch in Europa heimisch

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Solch gruselige Szenen kennt man sonst bloß aus Fantasy-Filmen: Im australischen Hallett Cove entdeckt ein Mann eine große Spinne auf dem Fußboden und will sie mit einem Besen erlegen. Er holt aus und schlägt mit Schwung auf das achtbeinige Tier. Doch als er den Besen ein Stück zurückzieht, laufen darunter zahllose kleine Spinnen hervor – und flüchten in alle Richtungen. "Da kommen Babys raus!", ruft der Mann erstaunt in dem auf YouTube geteilten Video und fängt an die Spinnenkinder eilig zusammenzufegen.

Offenbar leidet der Australier nicht unter Arachnophobie, der Spinnenangst. Allerdings scheint er sich auch nicht besonders gut mit den Tieren seiner Heimat auszukennen. Bei dem Exemplar auf seinem Boden handelte es sich um eine Familienangehörige der Wolfsspinnen, zu denen auch Taranteln zählen. Wenn eine Wolfsspinne Nachwuchs bekommt, klettert dieser nach dem Schlüpfen aus einem Eikokon auf den Rücken der Mutter. Bis zu Hundert kleine Wolfsspinnen halten sich dann an den Haaren fest und lassen sich umhertragen. Die Jungtiere sitzen sogar in mehreren Lagen übereinander.

Die plötzliche Flucht der kleinen Spinnen nach dem Tod der Mutter überraschte den Australier. "Jesus! Kleine Babys!", rief er beim zusammenfegen. Die Internetnutzer haben ihren Spaß daran: mehr als 2,2 Millionen Klicks hat das Video auf YouTube bereits gesammelt. "Es ist Zeit auszuziehen", kommentiert ein Nutzer das Video trocken. "Ich würde es verlassen", schreibt ein zweiter. "Nicht das Haus, ich meine das Land."

mka
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