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Polizeipanne: "Junkies" und "Dealer" liefern sich Schlägerei - alle Beteiligten sind Undercover-Ermittler

In der US-Metropole Detroit führte ein kurioses Missverständnis zu einer heftigen Schlägerei zwischen Junkies und Dealern. Was beide Seiten nicht wussten: es handelte sich jeweils um Polizeibeamte in zivil.

In dieser Straße in Detroit soll sich das Missverständnis abgespielt haben

In dieser Straße in Detroit soll sich das Missverständnis abgespielt haben

Die US-Autometropole Detroit hat wie so viele Städte in den Vereingten Staaten mit erheblicher Drogenkriminalität zu kämpfen - viele Süchtige, viele Dealer, viele Verbrechen. Mitte November gelang den Behörden ein Schlag gegen eine Dealergruppe - so sah es zumindest zunächst aus.

Wie der TV-Sender Fox 2 berichtet, sollen zwei Undercoverpolizisten sich als Dealer getarnt und versucht haben, an einem Haus im Osten der Stadt Rauschgift an Käufer weiterzugeben. Als die vermeintlichen Junkies auf den Deal eingegangen seien, hätten die Beamten ihnen befohlen, sich auf den Boden zu legen - dumm nur, dass es sich dem Bericht zufolge bei den "Käufern" auch um Polizisten, allerdings einer anderen Einheit, handelte. Noch dümmer: Anstatt das Missverständnis aufzuklären, seien sowohl Kollegen der vermeintlichen Käufer als auch der "Dealer" hinzugekommen und hätten sich an und in dem Haus eine wilde Schlägerei geliefert. Sogar Waffen sollen gezogen worden sein, zitiert der Fernsehsender Zeugen - bis den Ermittlern die Panne bewusst geworden sei.

Was ist bei dem Einsatz in Detroit schiefgelaufen?


Die Polizei habe eine Untersuchung eingeleitet, die klären soll, warum der Einsatz dermaßen schiefgelaufen ist. Der Vorfall sei von mindestens einer Bodycam der beteiligten Einheiten aufgezeichnet worden. Bei den Beamten soll es sich um Polizisten unterschiedlicher Bezirke gehandelt haben - ein Anwohner, der die Szenerie beobachtet haben will, brachte die eigentliche Ursache auf den Punkt. Er sagte Fox 2: "Sie müssen einfach mehr kommunizieren. Ich verstehe das nicht - kommunizieren!"

Polizeichef James Craig zog nach dem Vorfall ein ernüchterndes Fazit der verdeckten Operation:  "Das ist wahrscheinlich eines der peinlichsten Dinge, die ich in dieser Abteilung gesehen habe, seit ich zum Polizeichef ernannt wurde - eigentlich sogar meiner gesamten 40-jährigen Karriere." Er sei jedoch glücklich, dass niemand ernsthaft verletzt worden sei.


wue
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.