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US-Bundesstaat Illinois: Frau versteckt geladene Waffe in ihrer Vagina

Wer in einem US-Gefängnis Insassen durchsucht, dürfte einiges gewohnt sein. Was eine Justizbeamte jedoch bei der Durchsuchung einer jungen Frau fand, sollte selbst für sie nicht alltäglich gewesen sein.

In der Vagina der 27-jährigen US-Amerikanerin wurde eine geladene Handfeuerwaffe gefunden

In der Vagina der 27-jährigen US-Amerikanerin wurde eine geladene Handfeuerwaffe gefunden (abgebildete Pistole ist ein ähnlicher Typ)

Dass einige US-Amerikaner es mit der Waffensicherheit nicht immer so genau nehmen, ist keine Neuigkeit. Was diese junge Frau aus dem Bundesstaat Illinois getan hat, ist aber selbst für US-Verhältnisse grob fahrlässig. Nachdem die 27-jährige von der Polizei festgenommen wurde, fand eine Gefängnisbeamte in ihrer Vagina eine geladene Pistole. Das berichtet unter anderem das US-Portal "The Smoking Gun" unter Berufung auf Gerichtsakten.

Dem Polizeibericht zufolge war die junge Frau bereits im September zusammen mit einem 29-jährigen Begleiter im Auto unterwegs, als sie von Beamten angehalten wurden. Ihre Fahrerlaubnis sei abgelaufen gewesen, zudem habe der Polizist Marihuanageruch aus dem Auto wahrgenommen. Entsprechend hätten die Beamten anschließend eine Durchsuchung des Wagens durchgeführt. Dabei seien rund 90 Gramm Heroin und fast 20 Ecstasy-Pillen gefunden worden. Die 27-Jährige und ihr Begleiter seien festgenommen und ins örtliche Gefängnis gebracht worden. Ebendort wurde dann laut den Berichten bei einer genaueren Durchsuchung die geladene Pistole in der Körperöffnung der jungen Frau entdeckt. Den Angaben zufolge befand sich darin ein volles Magazin und zudem eine Kugel schussbereit im Lauf der Waffe. Die Waffe sei mehr als 14 Zentimeter lang und ungeladen rund 400 Gramm schwer.

Waffe in Vagina: Frau bekennt sich schuldig

"The Smoking Gun" zufolge erschien die Frau am Freitag vor Gericht und erklärte sich des Waffen- und Drogenbesitzes schuldig. Nach Angaben des Portals hat die 27-Jährige einen Deal mit den Anklägern ausgehandelt, wonach sie eine deutlich reduzierte Strafe erhält. Im Gegenzug müsse sie gegen ihren damals mit ihr festgenommenen Begleiter aussagen. Ohne den Deal hätten ihr kumuliert rund 25 Jahre Haft gedroht. Nach ihrem Schuldeingeständnis werde im Juni über ihr Strafmaß entschieden.

Obwohl es offenkundig hochgradig gefährlich ist, eine geladene Waffe in Körperöffnungen zu transportieren, ist der Fall der jungen Frau nicht der erste in den USA. "The Smoking Gun" berichtet über gleich zwei weitere bekannte Fälle, bei denen Frauen Schusswaffen in ihrer Vagina führten.

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fin
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?