STICHWORT Der erste Airbus startete 1972

Im Oktober 1972 erhob sich der erste Airbus in die Lüfte. Ziel war es, die überlasteten Flughäfen Europas mit Großraumflugzeugen zu verbinden. Der über New York abgestürzte Airbus hatte 255 Menschen an Bord.

Der erste Airbus A300 hob am 28. Oktober 1972 ab. Der zweistrahlige Passagierjet ist das erste Flugzeug, das überhaupt den Namen Airbus trug. Es wurde aus britischen Plänen für einen 200-Sitzer entwickelt, der die überlasteten Flughäfen in Europa als Großraumflugzeug verbinden sollte. Damit sollte langfristig erreicht werden, dass die Steigerungsrate der Flugbewegungen hinter der der Reisenden zurückbleibt und die Kapazitäten der Landepisten entlastet werden.

Zwischen 192 und 267 Passagiere finden Platz

Die Pläne wurden mehrfach überarbeitet. Die aktuelle Version, die im April 1984 in den Liniendienst kam, heißt A300-600. Die maximale Reichweite beträgt nach Firmenangaben 7.600 Kilometer. Je nach Sitzausrüstung können zwischen 192 und 267 Passagiere in der Maschine Platz finden. 35 Flugzeuge des Typs A300-600 gehörten (Stand Anfang 2000) zur Flotte der Fluggesellschaft American Airlines.

Der A300-600 ist 54,1 Meter lang und 16,5 Meter hoch. Er hat eine Spannweite von 44,8 Metern und einen Rumpfdurchmesser von 5,64 Metern. Das Flugzeug kann bis zu 75,3 Tonnen Kerosin laden.

Das maximale Startgewicht liegt bei 171,7 Tonnen, das maximale Landegewicht bei 140 Tonnen. Die maximale Nutzlast gibt Airbus mit 39,7 Tonnen an. Für einen Schub zwischen 260 und 270 Kilonewton sorgen entweder zwei europäische CF6-80C2- oder zwei amerikanische Pratt-and-Whitney-4000-Motoren, die zu dem mächtigsten Triebwerken des zivilen Luftverkehrs gehören. Schwestermodell des A300 ist der A310.

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