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Streit um Kölner Moschee-Komplex: Ditib setzt Architekt Böhm vor die Tür

In Köln entsteht der größte Moschee-Komplex in Deutschland. Der Bau ist weit fortgeschritten. Unerwartet gibt es jetzt Ärger, Angst vor einer Bauruine geht um. Der Verband Ditib wirft den Architekten raus und will Schadenersatz. Die Kosten explodieren.

Der größte Moschee-Komplex in Deutschland wächst eindrucksvoll. Die Zentralmoschee in Köln ist nach zwei Jahren Bauzeit schon von weitem mit ihren zwei 55 Meter hohen Minaretten und der runden Betonkuppel zu sehen. Um das anfangs so heftig umstrittene Millionenprojekt war es zuletzt ruhiger geworden. Doch jetzt gibt es massiven Ärger. Der türkisch-islamische Verband Ditib als Bauherr hat den renommierten Architekten Paul Böhm rausgeworfen, hält ihm eklatante Baufehler vor, will Schadenersatz - und sorgt mit ihrem rabiaten Vorgehen für Kopfschütteln. Die Sorge wächst vor einem zähen Rechtsstreit, jahrelanger Bau-Unterbrechung und einer Bauruine.

"Wegen unüberbrückbarer Differenzen" erhielt Böhm vor einer Woche die Kündigung, mit sofortiger Wirkung. Tage später nennt die Ditib in einer skurril-autoritär geführten Pressekonferenz die Gründe: "Als Künstler hat Herr Böhm brilliert, als Baumeister hat er leider versagt", erklärt Sprecherin Ayse Aydin. Vor allem bei der Betondecke gebe es Probleme. Bei den Betonschalen der Kuppel seien Abweichungen in Symmetrie und Farbgebung festgestellt worden sowie Fehler bei einer Stahlunterkonstruktion. Insgesamt handele es sich um gut 2000 Mängel. Die Kosten hätten sich auf 34 Millionen Euro verdoppelt.

Paul Böhm, der auch viele Großprojekte im Ausland realisiert hat, sagt: "Die Vorwürfe sind absurd und lächerlich. Dass die nicht rot werden dabei." Auf einer Großbaustelle seien kleine Mängel nicht auszuschließen, aber immer behoben worden. "Ich tappe im Dunklen über die wahren Hintergründe der Kündigung." Seit der Ditib-Vorstand ausgetauscht wurde, sei die Kommunikation "gestört". Und: "Die Ditib wollte einen modernen Bau. Aber mit wechselnden Personen kommen offenbar auch neue Vorstellungen und Strömungen ins Spiel".

Als Künstler brilliert, als Baumeister versagt

Die Ditib lässt sich nicht in die Karten schauen. Dabei hatte der größte islamische Dachverband in Deutschland Transparenz versprochen, nachdem es Proteste und Widerstände gegen das Bauvorhaben gab. Ein hochkarätig besetzter Moschee-Beirat wurde als "Sprachrohr der Bürger" mit beratender Funktion eingesetzt. Den hat die Ditib nun glatt überfahren. Man habe den Beirat nicht so schnell informieren können, "nicht alle ans Telefon bekommen", sagt Aydin.

"Quatsch", kontert der frühere Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), der im Beirat sitzt. Das Ditib-Vorgehen sei "unglücklich", der Streit spiele Projektgegnern aus der rechten Szene in die Hände. Befürchtet wird, dass es nun in der Endphase - 85 bis 90 Prozent sind fertig - doch osmanisch-prunkvoll werden soll. "Wir hatten einer Moschee in Beton zugestimmt. Das Schlimmste wäre, wenn da jetzt doch noch ein Dach mit Kacheln draus würde. Das wäre ein Stilbruch sondergleichen", sagt Schramma.

SPD-Politikerin Lale Akgün meint, die Ditib, die direkt dem türkischen Ministerpräsidenten unterstellt sei, werde immer konservativer und verschlossener. "Der Streit jetzt ist nur ein Symptom dafür." In eine rheinische Großstadt dürfe man keinen traditionellen Großbau packen. "Der Islam muss mit der Zeit gehen, und das sollte man an der Architektur sehen", mahnt die Kölnerin.

Ein Rechtsstreit könnte Baustopp bedeuten

Zwar will die Ditib den Bau mit einem neuen Team fortsetzen. Ein Rechtsstreit könnte aber zu einem Beweissicherungsverfahren führen und das würde Baustopp bedeuten. "Die Sorge, die mich umtreibt, ist eine Bauruine in Köln, das wäre fatal", sagt Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD). "Der Fall hat eine hohe politische Dimension. Die Rechtsextremen schütten schon ihre Häme aus." Bei einem Treffen am 10. November will der Beirat vermitteln.

Die Einigungschancen sind minimal. Böhm hat über ein halbes Jahr lang kein Honorar mehr gesehen. Dazu sagt Ditib-Anwalt Christian Preetz nur, Böhm sei "schon überbezahlt." Und: Natürlich werde es eine juristische Auseinandersetzung geben. Die Ditib werde Schadenersatz verlangen - "wahrscheinlich in Millionenhöhe".

Yuriko Wahl-Immel, DPA / DPA
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Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg