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Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: 52.000 Menschen nahmen an Warnstreiks teil

Rund 52 000 Menschen haben sich am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben an Warnstreiks und Aktionen im öffentlichen Dienst beteiligt. Schwerpunkte seien Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg gewesen, sagte ein Verdi-Sprecher in Berlin.

Rund 52 000 Menschen haben sich am Donnerstag nach Gewerkschaftsangaben an Warnstreiks und Aktionen im öffentlichen Dienst beteiligt. Schwerpunkte seien Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg gewesen, sagte ein Verdi-Sprecher in Berlin. Hunderttausende Bürger spürten die Auswirkungen: So legten die Warnstreiks den Berufsverkehr teilweise lahm. An diesem Freitag sollen die Schwerpunkte der Aktionen laut Verdi in Hessen, Sachsen- Anhalt, Sachsen und im Saarland liegen.

Die Gewerkschaften haben zu den Warnstreiks aufgerufen, um den Druck in der laufenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen zu erhöhen. Die Arbeitnehmer fordern ein Plus im Gesamtvolumen von fünf Prozent. Die Arbeitgeber halten diese Forderung für deutlich zu hoch. Die zweite Verhandlungsrunde war am Montag ergebnislos vertagt worden. Die Gespräche sollen am kommenden Mittwoch (10.2.) in Potsdam fortgesetzt werden.

DPA / DPA