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Teufelsaustreibung in Indien: Der Widerspenstigen Zähmung

Frauen, die sich nicht in ihre traditionelle Rolle fügen, gelten in Indien häufig als besessen. Mit Teufelsaustreibungen versuchen ihre Familien, sie wieder gefügig zu machen. Es sind qualvolle Rituale, denen jedes Jahr unzählige Frauen unterworfen werden - ein Spektakel vor großem Publikum.

Von Cornelia Fuchs

Sie schreit, grunzt wie ein verletztes Tier, wild, ungezähmt. Bäumt sich auf. Wehrt sich. Schlägt um sich. Trifft die Männer, die sie festhalten wollen. Rennt los, ohne Kontrolle, wirft sich auf die Erde. Schreit. Und schreit. Sie erinnere sich an nichts, sagt sie später, mit einem Flüstern, das kaum gegen das Gemurmel der Männer um sie herum ankommt. Ihr Blick bleibt am Boden haften, ihre Finger zupfen unsicher an ihrem Sari. Sie wartet, bis ihr Vater das Signal gibt, dass sie reden darf. In dieser Vollmondnacht hat ein Geist Phoolvhati Bethekar besessen, die vielleicht 20 Jahre alt ist, vielleicht 18, so genau weiß sie es nicht. Und die als Besessene gilt, seit sie vier Monate zuvor nicht mehr bei ihrem Ehemann leben wollte, immer wieder weglief aus dem gemeinsamen Haus.

Es geschah nur ein paar Monate nach der Geburt ihrer ersten Tochter. Sie fühlte ein Zittern in ihrem ganzen Körper. Sie fiel hin, und sie rannte weg, weit weg. Fort von ihrer Ehe. Warum, kann sie nicht sagen. Will sie nicht sagen, flüstert nur: "Der böse Geist!" Ihr Ehemann brachte sie zurück zum Vater, mit dem Befehl, seine Ehefrau zu reparieren: "Wenn ihr sie nicht wieder in Ordnung bringt, nehme ich sie nicht zurück." Und der Vater regt sich noch heute darüber auf, dass er nun die Kosten tragen soll, die Reise zum Tempel, die Opfergaben, 30 Rupien, etwas weniger als 50 Cent pro Kopf: "Der Ehemann kann sie verlassen, ich kann es nicht." Es musste etwas geschehen. Phoolvhati lief zwar nie aus dem Elternhaus davon, aber sie missachtete alle Befehle. Sie tat einfach nicht, was man ihr sagte. Eine Frau, eine junge noch dazu - das muss man sich vorstellen. Die Umstehenden nicken. Ein böser Geist war in ihr, keine Frage.

Der Heilige tut Wunder

So machte sich der Vater Ratan Bethekar mit seiner besessenen Tochter auf zum Tempel Malajpur, in der Nähe der Stadt Betul, knapp 300 Kilometer südlich von Bhopal. Hier wurde 1776 auf eigenen Wunsch der heilige Deoji lebendig begraben. Elf Monate später sollen die Dorfbewohner im Grab einen Fötus gefunden haben. Seitdem bleibt der Schrein verschlossen, und der Heilige tut Wunder. Er heilt Schlangenbisse, füllt Geldbeutel, findet Ehemänner, gewährt die Geburt von Jungen. Und vor allem hilft er den Priestern seines Schreins, böse Geister zu vertreiben. Erst müssen die Besessenen ein kaltes Bad nehmen, dann beginnen sie, den Schrein zu umkreisen, 108-mal herum und herum und herum. Fast neun Kilometer laufen die Frauen so, getrieben von ihren Ehemännern, Vätern, Brüdern. Phoolvhatis Vater schleift sie an den Haaren um den Tempel. Sie will nicht, beschimpft den Heiligen, beschimpft die Männer. Will nicht mehr weiterlaufen, ihre Füße tun ihr weh.

Der Exorzist Degalal Yadoe winkt sie zu sich heran. Das Schauspiel beginnt, und die Zuschauer drängen nah heran. Es verspricht, wild zu werden, denn dieser Geist ist nicht fügsam. Er ist unverschämt. Die kleine Phoolvhati steht vor dem Priester. Er spritzt heiliges Wasser auf sie. Sie bäumt sich auf. Fällt auf den Boden, lacht wild. "Wer bist du? Warum quälst du die Frau?", fragt er den Geist. Phoolvhati lacht, wild und tief. Gibt keine Antwort. "Wer bist du und woher kommst du?" Wieder ein Lachen, dann beleidigt der Geist den Heiligen: "Ich habe dich schon bei meinem vorigen Besuch verarscht!" Entsetztes Lachen von den Zuschauern. Was für ein Spektakel! So etwas sieht man selten: eine Frau, die sich nichts sagen lässt, die sich wehrt. Der Priester schlägt zu. Einmal, zweimal mit seinem Besen aus festem Leder. Phoolvhati stöhnt, hechelt wie in furchtbaren Wehen. "Geh hinfort, verschwinde in den heiligen Baum. Komm nie wieder!", donnert der Priester. Doch Phoolvhatis Geist ist stärker. Sie schreit: "Ich verlasse sie, aber du bestimmst nicht, wohin ich gehe."

Beliebte Erklärung für Unerlaubtes

Ein halber Erfolg immerhin, aber nur die Geister, die in den bengalischen Feigenbaum am Schrein entschwinden, sind wirklich besiegt. Tausende sollen in seinen Blättern sitzen. Wer genau hinhört, sagt man, hört sie jammern. Jetzt ist alles still. Phoolvhati geht es besser. Sie ist nach dem Ritual mit ihrem Vater nach Hause gekommen, und sie gehorcht wieder, kümmert sich liebevoll um ihre inzwischen einjährige Tochter Ganga. Sie will dennoch nicht zurück zu ihrem Ehemann. "Vielleicht müssen wir einfach noch einmal zum heiligen Schrein gehen", sagt ihr Vater. Phoolvhati stellt keine Ausnahme dar, und Malajpur ist kein besonderer Tempel. 20 Prozent der Frauen aus der indischen Mittelschicht erleben irgendwann in ihrem Leben das Gefühl, von einer fremden Macht besessen zu sein, schätzt der englische Anthropologe I. M. Lewis, emeritierter Professor der London School of Economics. Böse Geister gehören zum Alltag, sie sind eine beliebte Erklärung für Unerlaubtes und Unerhörtes.

Mit Phoolvhati umrundeten mehr als zehn Frauen den Schrein. Die 18-jährige Chandra war gekommen, deren Bruder sie nur ganz leicht an den Schultern führte, die aber vom Priester noch mehr geschlagen wurde als Phoolvhati, weil ihre dunkle, rauchige Stimme ihn noch mehr und länger verhöhnte. Chandra fühlt sich seit einem Jahr schwindelig und unwohl. Ein böser Geist, sagen alle. Die 16-jährige Lhata weinte bitterlich, schüttelte ihre Haare. Der Vater, ein Elektriker, zog sie hinter sich her. Ihr Geist wollte nicht weichen, nach den Schlägen saß sie am Boden und schaukelte, leise weinend, hin und zurück, hin und zurück. Sie wird im Tempel länger bleiben müssen. Überall in Indien gibt es Tempel, deren besondere Spezialität es ist, Geister auszutreiben. Und meist sind es Frauen, die als besessen gelten. "Frauen haben ein schwächeres Herz", geben die Priester als Erklärung. Die Geister können sie leichter erschrecken und so Einlass finden. Die Frauen in Indien leben in einem Kult der Verletzbarkeit, vergleichbar dem viktorianischen Zeitalter in England, als Frauen gern in Ohnmacht fielen, wenn es angebracht schien. Hysterie nannte Sigmund Freud dieses Verhalten später.

Die Psychiaterin Dr. Ruma Bhattacharya aus Bhopal nennt es Konversionsstörung - ein in Indien häufiges Phänomen, das hier Frauen plagt: die Unfähigkeit, in einer Gesellschaft, die ihnen immer und überall eine untergeordnete Rolle zuweist, ihre Gefühle, ihre Wut, ihre Frustrationen anders loszuwerden als durch körperliche Krankheitssymptome. Durch Zittern am ganzen Körper, durch seltsame Stimmen, durch Übelkeit und Lähmungen. "Der Glaube, dass dies böse Geister sind, die durch Rituale ausgetrieben werden müssen, ist sehr verbreitet - auch bei gebildeten Menschen", sagt Dr. Ruma. Und besonders in der Mittelklasse, bei den geschätzten 300 Millionen Indern, die sich etwas leisten können und vom wirtschaftlichen Aufschwung Indiens profitieren - gerade hier leiden vor allem Frauen.

Sie bleiben gefangen im alten Rollenmodell der Ehefrau, die ihren Mann sogar bei der Wahl ihres Kleides jeden Tag konsultieren muss. Zugleich wissen sie um die Möglichkeiten draußen. Sie hatten ihre Träume als junge Mädchen. Dr. Ruma sieht diese Frauen "so oft, so oft" zerbrochen an der Unerbittlichkeit der Tradition. Frauen, die durch die Rituale der Geisteraustreibung noch zusätzlich traumatisiert werden - bis hin zum Selbstmord. "Ja, es gibt Frauen, denen diese Rituale helfen, weil sie ein Ventil für Frustrationen bieten. Aber Depressive zum Beispiel fühlen selten Erleichterung. Sie werden immer tiefer in ihre Niedergeschlagenheit gedrängt." Die indische Gesellschaft achtet Frauen nicht, und insbesondere die aufstrebende Mittelschicht missachtet sie bis zum Mord. Während Phoolvhati um ihre Seele kämpft vor dem Besen des Priesters, melden die Abendnachrichten, dass eine Frau im Streit um die Mitgift ihrer Schwiegertochter den kleinen Finger und eine Wange abgebissen habe.

Zerbrochen an Unerbittlichkeit der Tradition

Offiziell sterben 6800 Frauen jedes Jahr beim Streit um ein größeres Auto, einen besseren Kühlschrank, mehr Geld. Die Eltern des Bräutigams versuchen über die Mitgift der Braut ihre Konsumträume zu verwirklichen. Platzen diese, muss die Braut oftmals dafür mit ihrem Leben bezahlen. Geschätzt wird, dass mehr als 25.000 jedes Jahr sterben. In Städten wie Bangalore, dem Silicon Valley Indiens, kommen jeden Monat 100 Frauen nach Mitgiftstreitereien zu Tode. Die 40 Betten der Brandverletzten-Station sind immer belegt mit Opfern mysteriöser Ofenexplosionen. Dem Land fehlen 32 Millionen Inderinnen. In den boomenden Stadtteilen von Delhi kommen auf 1000 Jungen nur mehr 845 Mädchen. Normal wäre eine annähernd gleiche Zahl, sogar eine leichte Überzahl von Mädchen. Aber bei 8000 überwachten Abtreibungen wurde laut einer Studie in Bombay 7999-mal ein Mädchen entsorgt. Je höher das Familieneinkommen, desto eher werden die potenziellen Töchter umgebracht.

Sie schreien ihre Gefühle heraus

Frauen in Indien leben mit dem Wissen, unerwünscht zu sein. Mit dem Verbot, über ihre Ängste zu reden. Oder über ihre Wünsche. Und so schreien Frauen sie in ihrer Not heraus, als Besessene. Die meisten Tempel, die diese Wilden aufnehmen, sie umsorgen und manchmal als geheilt entlassen, dienen der ewigen Göttin, der Mutter Amma. Im Kosmos der Hindu-Götter ist die Göttin vieles und doch eines. In dem südindischen Tempel Chottanikkara ist sie am Morgen Saraswati, die Schöpferin, am Mittag Lakshmi, die Botschafterin des Reichtums, und am Abend Durga oder Kali, die Zerstörerin alles Bösen. Es ist Abend, wenn sich die Frauen vor dem Schrein der Durga versammeln. Die Gottmutter hat sich nach der Legende diesen Ort selbst ausgesucht, hat sich selbst hierhin verpflanzt als Stein, der blutete, als ihn eine Frau aus dem Dorf zum Schärfen ihrer Sichel benutzte. Daher sind die Gebete hier besonders kraftvoll, die Rituale besonders wirksam.

Die Gruppe der Frauen beginnt monoton zu singen: "Devi Naranya, Amma Naranya." Schon bald pendeln ihre Körper im Takt, schwingen sich in Trance. Sie fühle sich unendlich kraftvoll hier, sagt Janagi, 43, die nie geheiratet hat und die sagt, die Schwiegerfamilie ihres Bruders habe sie mit einem bösen Geist belegt, um so an ihr Land zu kommen. Janagi holt sich Kraft, um gegen die bösen Geister in ihrem Leben zu kämpfen, Kraft bei der Gott-Mutter. Der staatlich eingesetzte Priester vollzieht in ruhiger Getragenheit die allabendlichen Rituale. Seine Hände faltet er immer wieder in komplizierten Bewegungen, schaufelt das rot gefärbte Wasser aus den zwölf Bottichen und spritzt es über den Tempelboden. Es ersetzt die Tieropfer, die von der Gott-Mutter früher verlangt worden sein sollen.

Vor der Absperrung winden sich die Frauen in Trance. Janagi ist dort, sie singt leise mit, und an ihren Bewegungen erkennt man, dass niemand um sie herum ihr jetzt noch etwas anhaben kann. Daneben hebt Sherly, 37, ihre Arme in die Luft. Sie ist von einem Geist besessen seit einer dramatischen Fehlgeburt vor sechs Jahren, sagt ihr Ehemann, ein Vertreter für Glasscheiben. Er will nicht, dass man mit ihr direkt spricht. Aber es geht ihr besser, wenn die Göttin mit ihr gesprochen hat, sagt er. Er kommt alle zwei bis drei Monate mit ihr zum Tempel. Irgendwann, so hofft er, wird sie den Geist vertreiben. Dazu wird auch seine Frau einen vom Astrologen besprochenen Nagel nehmen und ihn in Trance mit der Stirn durch eine Plastikpuppe in den heiligen Baum schlagen. Hunderte Nägel stecken dort schon. Mitten durchs Herz der Puppen gehen sie. Die Frauen schlagen so lange mit dem Kopf gegen den Nagel, bis ihre Stirn blutet und sie niedersinken. Dann sind sie geheilt, und der Geist ist für immer gebannt in den Abgründen des heiligen Baumes.

Das Geschäft mit der Angst

Es ist ein Spiel mit der Angst. Sie wird vertrieben von Ritualen, die den Gläubigen Kraft zu geben scheinen. Die meisten Frauen lächeln, wenn sie, nach einer Stunde aus der Trance befreit, aus dem Tempel treten. Einige haben sogar einen leichteren Schritt. Sie sind der Gott-Mutter dankbar. Doch die Angst verspricht auch ein gutes Geschäft. Die Journalistin Anees Jung nennt Indien "ein Land, das regiert wird von Göttern und überfließt von Glauben". Viel Geld lässt sich mit diesem Glauben verdienen. In Melmalayanur in der Nähe von Chennai steht ein Tempel mit der Gott-Mutter auf einem Löwen über allen vier Eingängen. Zu Neumond findet hier ein Jahrmarkt der Geisterbeschwörer statt. Sie drängeln sich um den Tempel, auf dreckigen Decken, mit brennenden Kampferstücken und Kokosnussschalen. Wer besonders wild die Augen rollen kann oder über ein, zwei gute Trommler verfügt, zu dem strömen die Angstvollen, die ratlosen Familien mit ihren Töchtern, die nicht mehr essen, mit den Ehefrauen, die nicht mehr willig sind.

"1000 Rupien", flüstert der Beschwörer am Rande des Marktes, 15 Euro, "musst du mir im nächsten Monat zahlen, dann noch mal und noch mal das Gleiche." Erst dann wird die Heilung eintreten. Und er droht: Bezahlt die Familie nicht, werde der Geist verhindern, dass die Tochter Kinder bekommt, dass sie bei ihrem Mann liegt, ja, der Geist könne sie ertränken. Die junge Frau auf seiner Decke ist noch ganz benommen. Sie sieht nicht älter aus als 18 Jahre und ist seit ein paar Monaten verheiratet, sagt ihre Schwester. Seitdem fühlt sie, wie nachts Männer auf ihrem Körper spazieren gehen. Ihren Namen will die Schwester nicht nennen. Die junge Frau hat gerade den Hals eines lebenden Huhnes durchbeißen müssen. Dann hat ihr der Beschwörer eine dunkle Flüssigkeit eingeflößt.

"Die verdienen sich dumm und dämlich"

"Kuhdung", erklärt er später. "Und weil sie ihn getrunken hat, war klar, dass der Geist mir gehorcht. Denn kein normaler Mensch kann Kuhdung trinken." Dann hat er sie an den Haaren durch die Menschenmenge geschleift und ihren Schopf mit einem Nagel an einen Baum geheftet. Sie musste sich selbst losreißen. Der Geist blieb im Baum. "Die verdienen sich dumm und dämlich", sagt die Teeverkäuferin vom Stand gegenüber. Sie glaubt nicht an Geister. Sie glaubt an das Geld, das sie die Hände wechseln sieht. Ein weiterer selbst ernannter Priester kommt, um einen heißen Tee zu trinken. Woher er weiß, dass jemand besessen ist? "Das sagt mir die Göttin." Und woher er weiß, dass der Geist nach seiner Beschwörung verschwunden ist? "Das sagt mir die Göttin."

Hat er genug zu tun? "Es werden immer mehr Frauen." Und warum? "Der Glaube wird stärker, weil das Leben so viel schwieriger wird in den modernen Zeiten." Er lächelt. Und geht zu seinem nächsten Exorzismus. Seine Trommler steigern den Rhythmus. Eine Frau dreht sich, schneller und schneller. Sie faucht und stöhnt. Dann streckt sie die Zunge heraus, bleibt zitternd stehen. Er packt sie, stößt einen spitzen Stab mit Dreizack durch das rosa Fleisch der Zunge. Zur Sühne, sagt er. Und die Frau stolpert hinaus in die Menge, Abbitte leisten.

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Themen in diesem Artikel
VERNUFT -- grundsätzlich als KRIMINELL definiert ??
Kinder und Hartz4-Empfänger werden „zur Vernunft“ diszipliniert. Persönliches Fortkommen, ohne Stillstand, ist das, was man vorgibt. Zweifel seien unvernünftiges Verhalten; Widerspruch, krankhaftes. Rationales oder pragmatisches Verhalten wird nur der „Führung“ (also dem Regierungs- und Verwaltungsapparat) zugebilligt. Nirgends ist ein demokratische Verhalten hinsichtlich der „Führung“ definiert. Demokratie bedeutet: man gibt der gewählten Führung den Auftrag, dem Volk (exakt dem Wohl des Einzelnen) zu dienen. Statt dessen werden Gruppeninteressen vertreten, die ein starkes Veto einlegen oder die Richtung (eigene Vernunft) straffrei umsetzen dürfen. Was ist Vernunft ? Wir kennen nur „unsinnige“ Gruppeninteressen, wie a) den Bau eines Schutzwalles gegen Imperialisten b) den Bau eines weltbedeutenden Drehkreuz-Flughafens (als Abschreckung der Konkurrenz) c) die Einführung von Hartz4 (Motto: nur Billig-Arbeit macht reich) d) eine Mobilität, wo Jedem erlaubt wird so schnell zu fahren, wie er sich es finanziell leisten kann e) ein gewinnorientiertes Verhalten, das „Schwache“ (entgegen der Gesetzeslage) „übertölpelt und ausraubt“; 1) Menschen werden kaufsüchtig / spielsüchtig / sexsüchtig gemacht, mit staatlicher Förderung >> Vogelfreiheit 2) der Enkeltrick ist eine Ableitung des kapitalistischen Systems >> SUB-Randgruppe gegen SUB-SUB-Randgruppe Vernunft heißt ursprünglich: „den eigenen Trieben Einhalt zu gebieten -- Anderen Freiheiten zu geben !!“ (Antikes Rechtsmotto) „Vernunft heißt, Anderen Frieden zu gewähren und Selbst im Gegenzug zu beziehen“ (Biblisches Gemeinwohl ) Warum geht das nicht in einer DEUTSCHEN Demokratie ? Fehlt den Deutschen die Einsicht ? Fehlt den Deutschen ein demokratisches Verständnis ? .. oder sogar Beides ? Oder kann sich in Deutschland nur jemand (verhaltensgestörtes Egozentrisches) politisch an die Spitze setzen, der BEIDES eben gerade nicht praktiziert und umsetzt, gegen die Schwächeren „vernünftig Handelnden“ ???? ... ähnlich, wie das bei kriminellen Banden die Regel ist ? Ist kriminelle Egozentrik nicht die beste Vernunft ? ... Resumee: das sollten die Kinder und Hartz4-Empfänger angeleitet werden, solches ebenfalls umsetzen ? ... sich nicht manipulirren / ausnutzen zu lassen, um nicht in einer Endlosschleife einer Opferrolle zu verharren ?