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Vermisstenliste der Regierung: Zehntausende Menschen in Mexiko verschwunden

Die Zahl klingt unglaublich: Rund 26.000 Menschen sind in Mexiko in den vergangenen sechs Jahren als vermisst gemeldet worden. Viele der Verschwundenen dürften Opfer der Drogenkartelle geworden sein.

In den vergangenen sechs Jahren sind in Mexiko bis zu 26.000 Menschen verschwunden. Eine entsprechende Vermisstenliste stellte die Regierung erstmals am Dienstag vor. Allerdings wird darin nicht differenziert, ob es sich bei den Vermissten um Opfer der mächtigen Drogenkartelle, illegale Migranten oder anderweitig Verschwundene handelt.

In über 5000 der insgesamt 26.121 Fälle müsse außerdem noch geklärt werden, ob es sich nicht um doppelte Einträge handele oder es sonstige Unstimmigkeiten gebe, erklärte die für Menschenrechte zuständige Staatssekretärin Lía Limón. Man werde nun Fall für Fall prüfen, um genau festzustellen, wie viele davon einen kriminellen Hintergrund haben.

Die Liste war im November von der damals scheidenden Regierung des Präsidenten Felipe Calderón an dessen Nachfolger Enrique Peña Nieto übergeben worden. Sie bezieht sich auf Calderóns Amtszeit von 2006 bis 2012.

Calderón hatte den Kampf gegen die Drogenkartelle zu einem zentralen Punkt seiner Politik gemacht. Allerdings verschlechterte sich die Sicherheitslage in dieser Zeit weiter. Nach Schätzungen der neuen Regierung forderte der Drogenkrieg in Calderóns Amtszeit etwa 70.000 Menschenleben.

mlr/DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?