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Vermutlich in Notwehr: 26-jähriger Polizist tötet psychisch Kranke

Ein Polizist schießt auf eine psychisch kranke Frau. Sie stirbt wenig später. Sie soll den Beamten mit einem Messer in die Enge getrieben haben. Die Polizisten waren zuvor informiert worden, dass die 49-Jährige vorhatte, ihre Tochter zu töten.

Bei einem Einsatz in einer Münchner Wohnung hat ein Polizist eine psychisch kranke Frau erschossen. Ersten Einschätzungen zufolge handelte er aus Notwehr, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in München am Freitag bekanntgaben. Die Frau habe den 26-Jährigen am Donnerstagabend mit einem Messer in die Ecke gedrängt. Da habe er sein Leben in Gefahr gesehen und geschossen.

Ein Mitarbeiter einer psychiatrischen Einrichtung hatte die Polizei alarmiert, nachdem die 49-Jährige am Telefon gedroht hatte, ihre Tochter umzubringen. Nach Angaben der Polizei war die Frau seit längerem in Behandlung. Weil die 49-Jährige der Polizei nicht öffnete und die Feuerwehr die Tür nicht aufbrechen konnte, ließ sich der Polizist mit einer Drehleiter auf den Balkon der Wohnung heben.

Von dort habe der Beamte die Frau mit dem Rücken zum Fenster sitzen sehen, berichtete die Polizei. Da sie nicht auf ihn regierte, habe er die Scheibe mit einer Axt eingeschlagen. Er wähnte die Tochter der Frau in Gefahr. Die 49-Jährige habe ihn dann mit einem Küchenmesser bedroht. Obwohl er sie mehrmals dazu aufgefordert habe, habe sie das Messer nicht weggelegt. Auch als er sie mit Pfefferspray besprühte und Schüsse androhte, sei die Frau auf ihn zugegangen.

Weil er auf dem Balkon nicht mehr zurückweichen konnte, habe er mit seiner Dienstwaffe auf die Frau geschossen, teilten die Behörden mit. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Ihre 24 Jahre alte Tochter war nicht in der Wohnung.

Tina Nachtmann, DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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