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Video "Wie wollen wir leben?" - Frankfurter Buchmesse startet Mittwoch

Nach langer coronabedingter Pause öffnet die Frankfurter Buchmesse am Mittwoch wieder ihre Pforten. Insgesamt sind mehr als 1.500 Aussteller aus über 70 Ländern mit dabei. Jeden Tag dürfen 25.000 Besucherinnen und Besucher auf das Gelände. Die diesjährige Bücherschau steht im Zeichen des Wiedersehens. Karin Schmidt-Friedrichs, Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels: "Corona hat unsere Welt aus dem Takt gebracht und nun, wo es so aussieht, als hätten wir das Schlimmste hinter uns, stehen wir quasi vor einem Neuanfang. Im Neustart liegt die Chance, Weichen zu stellen, Kurskorrekturen durchzuführen, auch solche, die ehrlich gesagt längst nötig gewesen wären - Grundsatzentscheidungen zu treffen. Deshalb lautet die Leitfrage dieser Buchmesse 'wie wollen wir leben?' " Wie wollen wir leben? Diese Frage hat sich auch Jürgen Boos, Direktor der Buchmesse, gestellt: "Unsere Branche lebt davon, die Öffentlichkeit zu informieren, Hintergründe auszuleuchten, Sachverhalte klarzustellen. Diese Aufgabe zu erfüllen, hat einen Wert. Debatten gehen in Windeseile viral, der Ton verschärft sich, die Echokammern vibrieren. Aber um einen fundierten Beitrag leisten zu können, müssen wir vor allem eines, einander zuhören." Ehrengast Kanada hat eine literarische Delegation geschickt, darunter neun bedeutende Autorinnen, Autoren, Illustratorinnen und Illustratoren. Die Buchmesse am Main blickt auf eine 500-jährige Tradition zurück. Kurz nach Erfindung des Buchdrucks von Johannes Gutenberg etablierte sich in Frankfurt eine Buchmesse. Erst in der Zeit der Aufklärung wurde Leipzig zu der Buchstadt schlechthin. Nach der deutschen Teilung ist die Buchmesse in Frankfurt im Jahr 1949 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels wieder ins Leben gerufen worden.
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Etwa 25.000 Besucherinnen und Besucher sind täglich erlaubt. 1.500 Aussteller aus über 70 Ländern sind vertreten. Ehrengast ist Kanada.

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