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Video Afghanistan: Verzweiflung nach Erdbeben

STORY: Die Lage in den abgelegenen Bergregionen Afghanistans bleibt weiterhin extrem angespannt. Über 1.000 Personen waren am Mittwoch bei einem Erdbeben mit einer Stärke von 6.1 ums Leben gekommen. Diverse Nachbeben folgten. Die Hilfe und Versorgung der Überlebenden kommt allerdings nur stockend voran. Die Menschen sind verzweifelt, besonders vor dem Hintergrund der schlimmen persönlichen Erfahrungen, die viele Personen gemacht haben, so wie Abdul Rehman: "Sehen Sie das Haus dort? Acht Menschen starben in einem Zimmer. Drei starben in dem anderen. Das hier war einmal das Esszimmer. Kommt mit. Hier wurden drei oder vier Ziegen getötet. Auch drei Büffel starben, und eine Kuh. Dort drüben in dem Haus, dort wurden drei Personen verletzt." Insgesamt hat Abdul Rehman 11 Familienmitglieder durch das Erbeben verloren. Er betonte, dass man dringend Hilfe brauche. Schweres Gerät ist in der bergigen Region im Osten des Landes, an der Grenze zu Pakistan, kaum vorhanden. Unterstützung ist zwar angekündigt. Aber angekommen ist bisher wenig. Die Vereinten Nationen versorgen nach eigenen Angaben die betroffenen Gebiete mit Hilfsgütern. Und für die kommenden Tage sollen die auch noch weiter aufgestockt werden.
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Auch Tage nach dem Beben, versuchen noch immer Menschen mit bloßen Händen, die Trümmer ihrer Häuser zu räumen. Die Hilfe kommt nur sehr langsam ins Krisengebiet.

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