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Video Anti-Olympia-Proteste in Tokio halten an

Die Anti-Olympia-Proteste in Tokio halten an. Dutzende von Demonstranten haben am Donnerstag vor dem Büro des japanischen Premierministers eine Kundgebung abgehalten und den Regierungschef aufgefordert, die laufenden Olympischen Spiele wegen der jüngsten Häufung von Coronavirusfällen abzubrechen: "Die Olympischen Spiele finden unter sehr schwierigen Bedingungen statt. Denn inzwischen haben sich über 3.000 Menschen mit Covid-19 infiziert. Ich bin hier, um an den japanischen Premierminister Suga zu appellieren und ihn zu bitten, denn er ist ja der Chef der japanischen Exekutive, dass er eine Absage der Olympischen Spiele einfordert." "Als Japanerin will ich mit dieser Demonstration unterstreichen, dass es falsch ist, etwas zu tun, dass von dem man weiß, dass es nicht gut ist. Von mir aus können diese Spiele sofort abgesagt werden. Und wenn wir keine entschlossene Haltung zeigen, wenn wir nicht damit anfangen, dann werden wir nie dazu in der Lage sein, dieses Event zu beenden." Die Olympischen Spiele mit Athleten aus aller Welt gehen noch bis zum 8. August. Ab dem 24. August starten dann die paralympischen Spiele. Allerdings gibt es kaum Kontakt zwischen den Sportlern und der Bevölkerung. Die japanische Regierung hat wegen der Pandemie jedoch soeben erst den Ausnahmezustand bis zum 31. August verlängert. Denn der starke Anstieg der Coronavirusfälle soll im gesamten Land mit allen Mitteln eingedämmt werden. Die japanische Hauptstadt meldete für Donnerstag eine Rekordzahl von rund 3.900 Infizierten.
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Demonstranten fordern von Premierminister Suga, dass er wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen die Spiele beendet.

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