VG-Wort Pixel

Video Auch Deutsche in Südafrika gestrandet

Die Uhr tickte am Samstag, für Reisende am Tambo International Airport in Johannesburg. Weltweit haben Dutzende Länder angesichts der Virusvariante Omikron weitgehende Flug- und Einreiseverbote aus Südafrika sowie neue Quarantänevorschriften beschlossen. Viele dieser Vorschriften traten im Laufe des Tages in Kraft und stellte die Gestrandeten vor die Frage, ob sie es rechtzeitig in ihr Heimatland schaffen würden, auch für diesen Reisenden aus Deutschland. "Ich bin auf Geschäftsreise. Mein Rückflug sollte eigentlich gestern sein, aber der Flug wurde gestrichen. Also fliege ich heute. Ich mache mir nicht wirklich Sorgen. Ich weiß, dass ich vierzehn Tage in Quarantäne muss. So ist das nun mal. Da kann man nichts machen." "Ich bin sauer. Ich habe meinen Flug mit ausreichend Puffer gebucht, bin jetzt aber im Stress, weil der Flug storniert wurde, und ich über Frankfurt ins Vereinigte Königreich fliegen muss. Wenn ich aber nach 16 Uhr in Großbritannien ankomme, muss ich 10 Tage lang auf eigene Kosten in einem Hotel in Quarantäne. Das Geld habe ich nicht, zweitausend Pfund!" "Es wird immer wahrscheinlicher, dass es nicht vor Vier nach England schaffe. Aber es tut mir auch für die Menschen hier leid, weil sie auf die rote Liste kommen. Wer weiß, wie lange ich meine Familie wieder nicht sehen darf. Jetzt waren es drei Jahre." Als Virusvariantengebiet dürften Fluggesellschaften nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern. Nach Ankunft gelten 14 Tage Quarantäne für alle, auch für Geimpfte.
Mehr
Weltweit haben Dutzende Länder angesichts der Virusvariante Omikron weitgehende Flug- und Einreiseverbote aus Südafrika sowie neue Quarantänevorschriften beschlossen.

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker